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Unterwegs im Ranomafana National Park zu den Bambus-Lemuren und plötzliche Übelkeit in Fianarantsoa

[/blockquote][vc_column_text]Der Wecker holt uns bereits um 05:00 Uhr aus unseren Träumen. Die Nacht war angenehm, keine Mücken und ruhig. Wir gehen schnell zum Frühstück welches recht gut ist, insbesondere das Baguette Brot schmeckt uns sehr gut. Dafür ist der Kaffee für uns hier absolut nicht geniessbar, dunkel wie die Nacht und viel zu stark. Also müssen wir heute ohne morgendliche Koffeindosis auf Touren kommen. Zurück im Zimmer packen wir unser Gepäck und treffen um 07:15 Uhr unseren Fahrer und den Guide auf dem Parkplatz vom Hotel. Zusammen fahren wir das kurze Stück zurück zum Haupteingang des Ranomafana National Park. Donet und unser Guide (Jean-Claude) regeln im Büro den Papierkram und wir dürfen draussen warten. Auch mal angenehm, wenn man sich nicht selber um die Papiere und Gebühren kümmern muss.

Kurze Zeit später geht es dann auch schon los und wir folgen Jean-Claude auf einem gepflasterten Weg. Wir erreichen eine kleine Brücke über welche wir den Namorona Fluss überqueren können. Hier war anscheinend einmal eine andere Brücke wie man noch an den alten Fundamenten sehen kann, aber diese Brücke hat sich der Fluss wohl bei Hochwasser einverleibt. Kurz nach der Brücke sichtet Jean-Claude ein kleines Chamäleon, jedoch zu weit oben auf einem Ast so das wir kein Foto machen können. Nun geht es erst richtig in den Wald hinein.

Der Weg wird steiler und steiler und kaum oben angelangt, geht es einen anderen Weg auch schon wieder runter. Wir sind schon eine ganze Weile unterwegs, aber etwas Interessantes haben wir nicht entdeckt. Wir treffen auf eine andere Touristengruppe welche gerade einige Bambus-Lemuren beobachtet. Die Lemuren haben es sich in den höchsten Baumkronen gemütlich gemacht und machen keine Anstalten, sich uns etwas zu nähern. Schade, aber ich würde ja auch nicht. :-) Wir warten eine ganze Weile ab, aber so richtig aktiv sind die Lemuren noch nicht und wir entschliessen uns daher weiter zu gehen. Wieder geht es auf und ab und kreuz und quer durch den Wald, ganz ohne Anstrengung geht das jetzt auch nicht und irgendwie wird der Kamerarucksack auch immer schwerer und schwerer. Etwas überraschend treffen wir auf einen einzelnen Bambus-Lemur, welcher gerade mit fressen beschäftig ist. Auf den Zehenspitzen versuche ich etwas näher an ihn ranzukommen. Kaum habe ich ein paar Fotos gemacht taucht eine grosse, lärmende Touristengruppe auf und der Bambus-Lemur sucht das Weite. Don’t like!

Etwas verstimmt ziehen wir daher auch wieder los, kreuz und quer durch den Wald. Bei kleinen Büschen sieht unser Guide nun vermehrt etwas genauer hin, bis er fündig wird. Er zeigt und ein kleines Blattschwanzgeckos (Uroplatus phantasticus) welches sich perfekt getarnt unter den Blättern versteckt. Das Gecko sieht selber schon aus wie ein verwelktes Blatt und formt seinen Körper zusätzlich so, dass die Illusion praktisch perfekt ist. Man muss schon sehr, sehr gut hinsehen um das ganze Tier wahrnehmen zu können. Ein absolut faszinierendes Tier und ein Wunder der Natur, finde ich.

Wir erreichen einen Viewpoint wo ein kleiner Unterstand steht und von wo aus man zum „Parkeingang“ des National Parks sieht. So von der Luftlinie her sind wir gar nicht weit gegangen, aber mein Rücken sagt wegen der Last des Kamerarucksackes etwas anderes. Wir machen eine kurze Rast, da tauchen im Gebüsch zwei, drei Ringelschwanz-Mangusten auf. Etwas erstaunt über deren Erscheinen so nahe bei den Menschen hier bin ich schon, aber die Guides werfen ihnen nun etwas zu fressen hin. Alles klar, so ein gratis Fressen lässt sich auch eine Manguste nicht entgehen. Langsam aber sicher wird es Zeit, dass wir uns auf den Rückweg zum Ausgang aufmachen. Dabei sichten wir noch einige Sifakas hoch oben in den Bäumen und ein kleines Chamäleon. Gegen 12:00 Uhr ist unser Besuch im Ranomafana National Park zu ende.

Anschliessend fahren wir sogleich los und sind nun auf dem Weg in Richtung Fianarantsoa. Bis dorthin sind es nur zirka 60 km und so treffen wir schon um 13:30 Uhr bei unserem Hotel Villa Silvestre irgendwo mitten in der Stadt ein. Von aussen sieht es recht unscheinbar aus, OK, schäbig trifft es als Beschreibung doch etwas besser. Wir machen uns schon üble Gedanken, wie dann wohl unser Zimmer aussehen wird, sind dann aber äusserst positiv überrascht. Unser Zimmer ist gross, geräumig und gut gepflegt. Wir machen es uns auf dem Balkon gemütlich, genehmigen uns einen warmen Tee und schauen etwas dem Treiben unten auf der Strasse zu. Wie angeschossen, grummelt plötzlich mein Bauch bedrohlich und ab und an durchzieht mich ein stechender Schmerz. Nun folgen einige Toilettengänge und ich fühle mich zunehmend schlapp und ausgelaugt. Daher schlafe ich etwas und Alida geht um 16:00 Uhr alleine mit Donet auf eine kleine Stadtrundfahrt. Von einem Hügel hat man eine gute Sicht auf die Stadt.

Im Hotel selber hat es leider kein Restaurant, so dass wir eigentlich ausser Haus hätten gehen müssen. Für mich kommt das aber in diesem Zustand nicht in Frage, denn ich will die Toilette in Sichtweite behalten. Alida besorgt uns in einem kleinen Restaurant eine grosse Schüssel Reis und wir essen auf dem Zimmer. Früh gehen wir danach ins Bett und verbringen eine recht unruhige Nacht, immer wieder unterbrochen mit einem Gang zur Toilette.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/3″][vc_empty_space height=“30px“][postgallery_grid id=“Madagaskar-2012-04″ data_source=“data-4″ null=““ slidesetid=“Madagaskar-2012-04″ columns=“1″ columnpadding=“column_padding“ masonry=“masonry“ align=“aligncenter“ imageeffect=“frame“ imgwidth=“255″ imgheight=“255″ lightbox=“yes“ zoomhover=“zoomhover“][vc_separator css=“.vc_custom_1452550804947{margin-bottom: 50px !important;}“][styledbox type=“general_shaded“ icon=“fa-link“ icon_color=“rgba(255,255,255,0.9)“ icon_position=“center“][vc_column_inner][vc_wp_links category=“261″ orderby=“rand“ options=“name“ limit=“-1″][/vc_column_inner][/styledbox][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_separator css=“.vc_custom_1452544686088{margin-bottom: 30px !important;}“][vc_basic_grid post_type=“ids“ element_width=“3″ item=“4743″ grid_id=“vc_gid:1452637519588-07d96265-7947-4″ include=“2378, 2381, 2384, 2388″][/vc_column][/vc_row]