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Beeindruckende Holzschnitzkunst in Ambositra und abendliche Chamäleon Suche im Ranomafana National Park

[/blockquote][vc_column_text]Der Wecker reisst uns schon um 06:10 Uhr aus den Federn. Ich Trampeltier habe diesen falsch gestellt, sollte eigentlich eine halbe Stunde später sein. Also dösen wir noch etwas vor uns hin bis es Zeit ist. Nach einem recht mageren Frühstück erwartet uns Donet um 08:00 Uhr schon beim Auto. Wir fahren los, weiter in Richtung Süden. Die Strecke wird nun immer kurviger und ist links und rechts mit Reisfeldern gesäumt. Die Menschen in dieser Region leben offensichtlich von der Landwirtschaft, welche mit einfachsten Mitteln bewerkstelligt wird. Überall sieht man die Menschen auf den Reisfeldern, entweder im knietiefen Wasser neue Reissetzlinge am pflanzen, oder auf ausgetrockneten Reisterrassen den harten Lehmboden mit einem einfachen Spaten am umstechen.

Ab und zu machen wir einen kurzen Fotostopp, insbesondere auch um die schmucken Häuschen im Bild festzuhalten. Wir finden die Häuser sehen teilweise ganz ordentlich aus, haben kleine Treppen und Balkone und sind meistens Dreistöckig. Als Baumaterial dient übrigens Holz und Lehmziegel, welche direkt auf den brachliegenden Reisfeldern hergestellt und anschliessend noch gebrannt werden. Überall kann man hier die Produktion der Lehmziegel sehen.

Bei der Stadt Ambositra legen wir einen kurzen Stopp ein um uns die Holzhandwerkskunst der Gegend demonstrieren zu lassen. Eigentlich stehen wir ja nicht so auf diese Touristen-Veranstaltungen, wir müssen aber gestehen, dass das Ganze gar nicht so schlecht war.

Ein alter Mann zeigt uns, wie er mit verschiedenen Holzplättchen durch aussägen und wiederverkleben in ein anderes Holzplättchen, quasi Zeichnen kann. Am Meisten hat uns aber seine selbstgebastelte „Holzsägemaschine“ beeindruckt. Er hat alles selber zusammengebastelt, sogar das Sägeblatt ist selber gemacht aus einem einfachen Draht aus einem alten Auto. Die Schneidezähne werden dabei einfach mit einem Meissel in den Draht gestanzt, was augenscheinlich dann einwandfrei sägt. Ich finde, nur schon das Sägeblatt ist grosses Kino… :-)

In der Stadt erstehen wir auch noch einige Kugelschreiber und Bleistifte. Diese sind für die Kinder gedacht, die jeweils bei einem Fotostopp schnell herbeigerannt kommen um etwas zu ergattern. Wir finden dies als Geschenk besser als irgendwelche Bonbons zu verteilen die dann nur die Zähne kaputt machen. Aber „Sweets“ hätten die Kinder teilweise dann doch lieber.

Nun geht es weiter auf dem Weg in Richtung Ranomafana National Park, unserem heutigen Ziel. Unterwegs fällt uns immer mehr die unglaubliche Zerstörung der Natur ins Auge. Ganze Hänge und Hügelketten werden bis auf den letzten Baum abgeholzt. Kleine Restbestände sieht man noch auf den Hügelketten, aber wahrscheinlich sind diese nun auch schon weg, während dem ich diese Sätze schreibe. Das Holz wird hier in Madagaskar hauptsächlich zum Kochen/Feuermachen verwendet und natürlich auch für den Bau von Häusern, Zäunen und allerlei Alltagsgegenständen. Das Ganze stimmt mich doch recht traurig, obwohl es natürlich immer zwei Seiten der Medaille gibt. Ich frage mich, was passiert, wenn absolut kein Baum/Holz mehr vorhanden ist? Ich denke, die Antwort auf diese Frage werde ich wohl oder übel noch zu Lebzeiten erfahren.

Gegen 15:00 Uhr treffen wir im Ranomafana National Park beziehungsweise bei unserem Hotel Centrest Sejour ein. Das Zimmer ist ganz ordentlich, zwar keine Augenweide, aber für uns völlig ausreichend. Im Hotelrestaurant genehmigen wir uns etwas zu Essen und verweilen dort auf der Terrasse. Als es langsam dunkel wird treffen wir unseren Guide für den National Park und fahren die Strasse wieder etwas zurück. Bei einem Punkt wo schon einige andere Touristen stehen stoppen wir dann auch.

Es dauert nicht lange, da tauchen auch schon einige Mausmakis im Gebüsch neben der Strasse auf. Dies aber nicht ganz zufällig, denn die Mausmakis werden mit zerquetschen Bananen angelockt. Scheint den Mausmakis aber ausserordentlich gut zu schmecken, denn sie lecken wie wild an den eingeriebenen Ästen rum. Nachdem alle Mausmakis gesättigt sind und sich zurückziehen, gehen wir mit dem Guide langsam die Strasse entlang und suchen in den Büschen nach Chamäleons. Wir finden einige Exemplare welche sich unter den Blättern oder auf Ästen zum Schlafen gelegt haben. Schon erstaunlich, wie viele Chamäleons wir hier auf wenigen Metern zu sehen kriegen. Die Zeit vergeht leider viel zu schnell für uns und nach etwas mehr als einer Stunde ist dieser „Nightwalk“ auch schon zu ende. Schade, schade, irgendwie etwas gar kurz finden wir. Aber alle Touristen werden wieder eingesammelt und für alle geht es zurück zu den Hotels. Dort angekommen trinken wir im Restaurant noch etwas und ziehen uns danach auf unser Zimmer zurück.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/3″][vc_empty_space height=“30px“][postgallery_grid id=“Madagaskar-2012-03″ data_source=“data-4″ null=““ slidesetid=“Madagaskar-2012-03″ columns=“1″ columnpadding=“column_padding“ masonry=“masonry“ align=“aligncenter“ imageeffect=“frame“ imgwidth=“255″ imgheight=“255″ lightbox=“yes“ zoomhover=“zoomhover“][vc_separator css=“.vc_custom_1452550804947{margin-bottom: 50px !important;}“][styledbox type=“general_shaded“ icon=“fa-link“ icon_color=“rgba(255,255,255,0.9)“ icon_position=“center“][vc_column_inner][vc_wp_links category=“260″ orderby=“rand“ options=“name“ limit=“-1″][/vc_column_inner][/styledbox][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_separator css=“.vc_custom_1452544686088{margin-bottom: 30px !important;}“][vc_basic_grid post_type=“ids“ element_width=“3″ item=“4743″ grid_id=“vc_gid:1452637085108-892035a2-a924-7″ include=“2375, 2378, 2381, 2384″][/vc_column][/vc_row]