[vc_row parallax=“yes“][vc_column width=“2/3″][blockquote type=“blockquote_line“ width=“100%“]
In den Mangroven auf Eisvogel Pirsch und ausspannen am Strand
[/blockquote][vc_column_text]Heute hätte ich irgendwie noch länger schlafen können, habe gerade noch eine angenehme Müdigkeit in mir. :-) Alida ist aber schon wieder putzmunter und drängt zum Aufstehen. Um 08:00 Uhr haben wir aber eh wieder mit Paulen (Guide) abgemacht, dieses Mal aber nicht für in den Wald sondern für eine Fahrt mit der Piroge. Wir gehen ein kurzes Stück den Strand entlang bis zum kleinen Dorf wo wir schon erwartet werden. Glücklicherweise steht vor uns am Strand eine etwas grössere Piroge, die kleineren machen uns immer so einen wackeligen Eindruck. Also einsteigen und los geht die Fahrt. Wir paddeln zuerst der schönen Küste entlang wo wir alle ansässigen Lodges noch zu sehen kriegen (Total sind es 5). Bei der Tampolo Lodge steuern wir dann auf den Strand zu und wir fragen uns schon, ob wir nun austeigen müssen und zu Fuss weitergehen werden. Aber hinter den Steinen ist ein schmaler Wasserweg wo wir jetzt mit der Piroge durchflutschen. Durch die Wellen vom Meer her erhalten wir einen Vortrieb und die Fahrt hat hier ein wenig was von der Wildwasserbahn im Europapark Rust (DE). :-)
Nun sind wir in einem kleinen Fluss und die Ränder sind gesäumt von mangrovenähnlichen Bäumen. Gemütlich geht die Fahrt weiter in das Landesinnere. Wir hören zwar einige Vögel aber viele können wir nicht sehen. Dann sind wir am Ende des Flusses beziehungsweise mit der Piroge kommen wir hier nicht mehr weiter. Dafür zischen an uns einige meiner Lieblingsvögel – der Kingfischer (Eisvogel) – vorbei. Wie gewohnt wollen die aber wieder mal nicht stillhalten, denn sobald wir uns etwas nähern sind sie auch schon wieder weg. Es bringt auch nichts, dass ich mich zu Fuss durch den Fluss anpirsche und auch mal regungslos an einen Ort verharre. Irgendwohin haben sich die Eisvögel nun verdrückt und ich kann keine mehr sehen. Wiederwillig brechen wir die Mission „Eisvogel-Foto“ hier ab, da taucht doch noch einmal einer auf und ich kann einige, mehr schlechte Fotos machen.
Danach geht es ganz „moramora“ – nur die Ruhe; langsam auf madagassisch – zur Küste zurück. Kurz bevor wir die enge Passage zum Meer hin erreichen, sichten wir noch einmal einen Eisvogel welcher gerade eine Krabbe erbeutet hat. Nach einer Weile des harten Kampfes hat er das Krustentier aber dann doch mal runtergewürgt. Der Hunger scheint aber noch nicht gestillt, nein, er fängt sich gekonnt noch einen Fisch aus dem Meer. Ich bin jedenfalls nun zufrieden/glücklich, denn die Situationen/Momente wo ein Eisvogel am fressen ist und ich dies in Natura mit verfolgen konnte, kann ich an einer Hand abzählen. Danach paddeln wir gemütlich zurück zum Dorf wobei ich auch einmal eine ganze Weile ein Paddel übernehme und unweltfreundlicher Motor spiele.
Zurück in der Ecolodge Chez Arol gehen wir direkt in das Restaurant um etwas zu trinken. Kaum angekommen setzt ein recht starker Regen ein, gerade noch rechtzeitig sind wir also von unserem Ausflug zurück. Wir verweilen dort eine Weile, bis uns das Mittagessen serviert wird. Nach dem Essen erspäht Alida ein kleines Chamäleon direkt auf einem Bäumchen neben unserem Tisch, welches langsam einen Ast hochläuft. Wieso in den Wald anstrengend Tiere suchen gehen wenn diese direkt zu uns kommen? :-)
Wir gehen zurück zum Bungalow und ordnen/packen etwas unsere Kleider für die morgige Abreise. Draussen regnet es immer noch und mehr können wir im Moment nicht tun. Als der Regenschauer vorbei ist, gehen wir noch etwas an den Strand liegen. Schön ist es zwar nicht – keine Sonne und alles wolkenverhangen – aber immerhin ist es angenehm warm. Gegen 17:30 Uhr gehen wir zurück zum Bungalow und duschen noch vor der Dunkelheit denn es dauert immer noch eine Weile, bis der Dieselgenerator und damit das Licht eingeschaltet wird. Anschliessend gehen wir in das Restaurant wo wir ausnahmsweise heute nicht alleine sein werden.
Am Nachmittag ist eine vierzehn Köpfige Gruppe von ANGAP (the National Association for the Management of Protected Areas – Association Nationale pour la Gestion des Aires Protegees) eingetroffen, welche später auch noch zum Abendessen kommen wird. Zudem ist heute auch der Chef der Ecolodge Chez Arol (Olivier) anwesend und er scheint gerade Mitarbeitergespräche zu führen. Auffällig ist es schon, wenn der Chef da ist läuft der Hase schon etwas anders. Jedenfalls ist das Personal deutlich aufmerksamer und auch etwas nervöser als sonst, wollen uns jetzt aber nicht irgendwie beklagen. Für unseren letzten Abend hier in der Lodge erhalten wir noch eine Flasche importierten Bordeaux Rotwein spendiert. Wir finden das sehr schön und geniessen den guten Tropfen, wobei er auf unsere nüchternen Mägen schnell seine Wirkung entfacht. Wir verbringen einen gemütlichen Abend im Restaurant und speisen wieder sehr gut. Gegen 20:30 Uhr ziehen wir uns etwas beduselt in unser Bungalow zurück weil wir Morgen schon früh aus den Federn müssen.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/3″][vc_empty_space height=“30px“][postgallery_grid id=“Madagaskar-2012-18″ data_source=“data-4″ null=““ slidesetid=“Madagaskar-2012-18″ columns=“1″ columnpadding=“column_padding“ masonry=“masonry“ align=“aligncenter“ imageeffect=“frame“ imgwidth=“255″ imgheight=“255″ lightbox=“yes“ zoomhover=“zoomhover“][vc_separator css=“.vc_custom_1452550804947{margin-bottom: 50px !important;}“][styledbox type=“general_shaded“ icon=“fa-link“ icon_color=“rgba(255,255,255,0.9)“ icon_position=“center“][vc_column_inner][vc_wp_links category=“273″ orderby=“rand“ options=“name“ limit=“-1″][/vc_column_inner][/styledbox][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_separator css=“.vc_custom_1452544686088{margin-bottom: 30px !important;}“][vc_basic_grid post_type=“ids“ element_width=“3″ item=“4743″ grid_id=“vc_gid:1453149666088-c4cdf7a8-0fbc-6″ include=“2492, 2495, 2498, 2501″][/vc_column][/vc_row]