[vc_row parallax=“yes“][vc_column width=“2/3″][blockquote type=“blockquote_line“ width=“100%“]
Die letzten Kilometer zum Ziel durch den Masoala Dschungel und die beste Coca Cola aller Zeiten
[/blockquote][vc_column_text]Wir werden vom Krach der Träger geweckt die schon fleissig in der Küche am werkeln sind. Es ist erst 06:00 Uhr in der Frühe, aber Schlaf hatten wir ja wieder genügend, so früh wie wir gestern im Bett waren. Nach einem schnellen Frühstück geht es weiter und wir laufen am Strand entlang. Am Ende der Bucht besteigen wir eine Piroge die uns am Rand des Masoala National Park absetzen wird. Kaum losgefahren, fängt es auch wieder leicht zu nieseln an. Wir kommen in dem schmalen Holzboot gut vorwärts und sind froh, dass wir ein gutes Wegstück auf diese gemütliche Art und Weise zurücklegen können. Nach zirka einer Stunde paddeln sind wir am Ziel und erreichen die Forschungsstation von Andranovelona. Hier treffen wir auf einen anderen „Vasaha“ den wir vor zwei Tagen schon einmal kurz gesehen hatten. Er ist aus Spanien (Barcelona) und will mit seiner Freundin die ganze Masoala-Halbinsel umwandern. Übernachtet haben die beiden hier in der Forschungsstation.
Nun gilt es auf die Träger zu warten die auf dem Landweg zu uns stossen sollten. Dies geht aber flotter als wir das erwartet haben. Sind die Jungs durch den Dschungel gerannt? Irgendwie schon krass wie die das mit dem ganzen Gepäck so schnell bis hierher geschafft haben. Danach müssen wir lange warten weil es noch ein Mittagessen geben soll. Das wird natürlich vor Ort frisch zubereitet und das Kochen dauert heute irgendwie sehr lange. Eigentlich haben wir aber noch gar keinen Hunger und würden jetzt lieber weiter wandern, wahrscheinlich sind wir darum etwas ungeduldig. Dann gibt es Spaghetti mit etwas Poulet und einer Gemüsesorte (ein Wurzel/Knollengewächs?) die wir nicht kennen. Es schmeckt aber alles wieder sehr gut. Also bekocht werden wir auf dieser Tour ganz wunderbar, da gibt es nichts zu meckern. Ausgenommen vielleicht, dass der Koch immer meint, wir würden vor Hunger bald sterben. Die Portionen sind uns meistens zu gross und wir müssen leider oft Reste zurückgeben.
Nach dem Essen gehen wir dann sogleich mit Paulen (Guide) los. Schnell sind wir auf einem schmalen Weg unterwegs der uns direkt in den Regenwald des Masoala National Park bringt. Hier ist vom Regen nun alles ganz nass und rutschig. Wir müssen gut Acht geben wo wir unsere Füsse aufsetzen. Vor uns taucht ein Bachbett auf und hier gibt es plötzlich keinen offensichtlichen Weg mehr. Der Weg ist das Bachbett wo wir teilweise fast kletternd hochsteigen müssen. Aber auch diese Kletterpartie überstehen wir gut und der Weg führt uns durch das ansonsten undurchdringliche Grün. Als ich einen kleinen Toilettenstopp einlegen will, bemerke ich am Boden einen kleinen Frosch. Also diesen zuerst auf den Speicherchip brennen und dann weiter im Plan. Nach einer Weile erreichen wir einen schönen Strand und vor der Küste ankern einige Boote. Uns sagt das, dass wir fast am Ziel sein müssen.
Wir passieren eine Lodge direkt am Strand welche von aussen recht chic und neuer aussieht. Das ist aber noch nicht unser Zuhause für die nächsten Tage, aber bei der nächsten Lodge sind wir richtig. Wir sind erleichtert endlich unser Ziel erreicht zu haben nach all den Strapazen. Wir beziehen unser Bungalow (mit Warmwasser, bei Buchung angeben) in der Ecolodge Chez Arol und können eine erfrischende und wohltuende Dusche nehmen. Danach fühlen wir uns wie neugeboren. Im Restaurant gönnen wir uns noch eine eisgekühlte Coca Cola, darauf haben wir uns während der ganzen Wanderung schon gefreut. Beim Rückweg zum Bungalow erspähen wir in einem Bäumchen ein Chamäleon. Wir sind mächtig stolz auf unsere eigene Sichtung und mehrere Fotos werden geschossen. Bald geht die Sonne unter und da es einmal schön ist (nicht bewölkt), gehen wir an den Strand um uns den Sonnenuntergang anzusehen. Viel zu schnell verschwindet die Sonne aber hinter dem Horizont. Um 18:00 Uhr kommt Paulen (Guide) vorbei um unser morgiges Programm zu besprechen und er hat auch noch frische Vanille-Stangen aus dem nahen Dorf dabei. Danach gehen wir ins Restaurant für das Abendessen. Es wird uns ein Dreigangmenu serviert welches wiederum ganz gut schmeckt, nur die Shrimps sind nicht so unser Ding. :-)
Auf dem Rückweg zum Bungalow finden wir einen kleinen Frosch in einem Baum, leider zu weit weg um ein Foto zu machen. Kurz vor dem Bungalow überquert noch eine Schlange den Gehweg. Sie versteckt sich aber gut im Gras, so dass wir auch hier kein Foto machen können… grrrr… aber so ist das in der Natur. Gegen 21:30 Uhr legen wir uns dann auch schlafen. Der heutige Tag war nicht so anstrengend wie die letzten zwei, aber einige Kilometer durch unwegsames Gelände haben wir auch heute hinter uns gebracht. Wir sind froh wieder „etwas“ in der Zivilisation zu sein und freuen uns über die vier Tage die wir hier in der Ecolodge Chez Arol verbringen können. Es macht bis jetzt den Anschein, dass wir in einem kleinen Paradies angekommen sind…[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/3″][vc_empty_space height=“30px“][postgallery_grid id=“Madagaskar-2012-15″ data_source=“data-4″ null=““ slidesetid=“Madagaskar-2012-15″ columns=“1″ columnpadding=“column_padding“ masonry=“masonry“ align=“aligncenter“ imageeffect=“frame“ imgwidth=“255″ imgheight=“255″ lightbox=“yes“ zoomhover=“zoomhover“][vc_separator css=“.vc_custom_1452550804947{margin-bottom: 50px !important;}“][styledbox type=“general_shaded“ icon=“fa-link“ icon_color=“rgba(255,255,255,0.9)“ icon_position=“center“][vc_column_inner][vc_wp_links category=“270″ orderby=“rand“ options=“name“ limit=“-1″][/vc_column_inner][/styledbox][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_separator css=“.vc_custom_1452544686088{margin-bottom: 30px !important;}“][vc_basic_grid post_type=“ids“ element_width=“3″ item=“4743″ grid_id=“vc_gid:1453149010078-a2538da1-1659-2″ include=“2483, 2486, 2489, 2492″][/vc_column][/vc_row]