[vc_row][vc_column width=“1/1″][vc_column_text]Vor unserer Madagaskar Reise habe ich mir die Frage gestellt, welche Fotoausrüstung ich wohl für diesen Trip benötigen werde. Daher habe ich natürlich auch Dr. Google um Rat gebeten und bin nur auf wenige und zudem höchst unterschiedliche Ratschläge von anderen Madagaskar-Reisenden gestossen. Da ich diesbezüglich schon Anfragen per Mail erhalten habe und sich weitere mit dieser Frage nach der geeigneten Fotoausrüstung beschäftigen, veröffentliche ich hiermit meine Meinung dazu. Alle Punkte sind natürlich nur als Ratschläge zu verstehen und sind teilweise auch ein Kompromiss (Nutzung, Gewicht etc.).[/vc_column_text][list style=“bullet“ color=“grey-lite“]
- 1 x Kamera Body (Nikon D300s)
- 1 x 24-70 mm Objektiv (f/2.8)
- 1 x 70-200 mm Objektiv (f/2.8)
- 1 x 10-24 mm Objektiv Weitwinkel (f/3.5-4.5)
- 1 x Telekonverter 1.7x oder 2x
- 1 x Aufsteckblitz
[/list][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/1″][vc_tabs][vc_tab title=“Kameras“ tab_id=“1392639368-1-34e393-ebad“][divider_line type=“divider_blank“][vc_column_text]Kameras hatten wir zwei Stück dabei (Nikon D300s und D90). Ich würde mich auf nur einen Body beschränken wegen dem Gewicht. Dafür auf einen möglichst Guten, insbesondere was das Rauschverhalten betrifft. Hier mussten wir mit unseren Kamera Modellen leider Abstriche machen. Im Regenwald hatte es teilweise sehr wenig Licht, so dass man mit der Sensorempfindlichkeit (ISO) recht hoch gehen musste um noch anständige Verschlusszeiten zu erhalten.
Weiter darf natürlich eine kleine Schnappschusskamera im Handgepäck nicht fehlen, beispielsweise für Fotos in den Städten, auf den Märkten oder wenn es mal schnell gehen muss. Zudem hatte ich das Gefühl, dass die Madagassen teilweise vor der „Grossen“ DSLR etwas Angst hatten, weil sie das nicht kennen. Eine kleine „Schnappi“ wirkt da viel weniger bedrohlicher. :-) Die Kinder haben übrigens grosse Freude, wenn man ihnen ein Foto von sich zeigt. Gerade in den Gegenden mit wenig Touristen scheinen sie so was noch nie gesehen zu haben…[/vc_column_text][/vc_tab][vc_tab title=“Objektive“ tab_id=“1392639368-2-71e393-ebad“][divider_line type=“divider_blank“][vc_column_text]Für die Lemuren ist wohl in der Regel ein Zoom Objektiv (z. B. 70-200 mm f/2.8) ausreichend. Eventuell noch kombiniert mit einem Telekonverter. Mehr Brennweite kann man je nach Situation natürlich immer brauchen, aber man muss bedenken, dass man das ganze Equipment auch selber durch die Wälder schleppen muss. Ich hatte beispielsweise auch noch ein 300 mm f2.8 mit dabei welches fast 4 kg wiegt. Dieses blieb aber wegen dem Gewicht oft im Koffer versteckt im Hotel oder im Auto zurück.
Für allerlei Aufnahmen inklusive Chamäleons kam bei mir das neu zugelegte 24-70 mm f2.8 oft zum Einsatz. Eine phantastische Linse, quasi als „Immerdrauf“ für die unterschiedlichsten Situationen geeignet. Ein Makro Objektiv hatte ich auch dabei (105 mm f/2.8), jedoch nicht so viel verwendet wie ich angenommen hatte. Meist blieb keine Zeit um noch Objektive zu wechseln, daher wurden viele Aufnahmen als Kompromiss mit dem 24-70 mm gemacht.
Allgemein sollte darauf geachtet werden, dass die mitgeführten Objektive eine grosse Offenblende haben (z. B. f2.8), denn damit hat man in den Wäldern etwas mehr Spielraum.[/vc_column_text][/vc_tab][vc_tab title=“Blitzlicht (Blitzgerät)“ tab_id=“1392671646917-2-0e393-ebad“][divider_line type=“divider_blank“][vc_column_text]In einigen Forum Beiträgen konnte ich lesen, dass ein guter Blitz nicht notwendig ist. Ich bin da aber ganz anderer Meinung, denn ohne Blitz ist man ehrlich gesagt recht aufgeschmissen in Madagaskar.
Beispielsweise wird man kaum ein Chamäleon bei Tage zu Gesicht bekommen, beziehungsweise nur ganz wenige. Dafür wird man auf den kurzen Nachtwanderungen in den National Parks etliche sehen können, da die Chamäleons wenn es dunkel wird von den Bäumen herunter kommen und sich unter den Blättern zum Schlafen aufhängen. Hier geht also nichts ohne guten Aufsteckblitz. Auch im Regenwald bei Tag ist Licht Mangelware und daher kann ich hier ein Blitzlicht notwendig sein, beispielsweise bei kleinen Fröschen auf dem Waldboden usw. Noch besser wäre natürlich ein Zangenblitz oder Ringblitz, so was nenne ich aber nicht mein Eigen und hatte daher auch kein solches Equipment dabei.[/vc_column_text][/vc_tab][vc_tab title=“Kamera Akku und Stromversorgung“ tab_id=“1392671691860-3-1e393-ebad“][divider_line type=“divider_blank“][vc_column_text]Wir hatten eigentlich genügend Kamera Akkus dabei. Da wir meistens in Hotels übernachteten, bestand auch immer wieder die Möglichkeit die Akkus frisch zu laden. Erfreulicherweise passte der Schweizer Stecker (ohne Erdungskontakt) auch für die Französischen Dosen ohne Adapter, so dass auch hier keine Probleme bestanden. Die Stromversorgung war auf unserer Reise meistens durchgängig sichergestellt, einzig im Süden (Ranohira) kam es zu längeren Stromunterbrüchen. In einigen Hotels (Lodges) wurde der Strom mit Dieselaggregaten produziert und stand daher nur während gewissen Tag- und Abendzeiten zur Verfügung.[/vc_column_text][/vc_tab][vc_tab title=“Kamerarucksack“ tab_id=“1392671732400-4-2e393-ebad“][divider_line type=“divider_blank“][vc_column_text]Ein guter Kamerarucksack ist meiner Ansicht nach Pflicht und sollte wenn möglich etwas Feuchtigkeit (Spritzwasser und Nieselregen) gut wegstecken können. Wenn man in die regenreichen Regionen von Madagaskar reist (zum Beispiel Osten / Masoala Halbinsel) sollte der Rucksack eventuell auch einen integrierten Regenschutz haben.[/vc_column_text][/vc_tab][vc_tab title=“Stativ“ tab_id=“1392671771559-5-8e393-ebad“][divider_line type=“divider_blank“][vc_column_text]Wir hatten auch ein Stativ (Dreibein) dabei welches aber kaum zum Einsatz kam. Der Aufwand mit dem Mitschleppen, Aufstellen usw. kann man sich aus meiner Sicht sparen, obschon ein Stativ eigentlich durchaus Sinn machen würde. Beispielwese auch im Regenwald wegen den schlechten Lichtverhältnissen wäre es hilfreich, aber man hat oft gar keine Zeit um alles aufzustellen. Oft ist das Stativ auch einfach zu sperrig. Eventuell würde ein Einbeinstativ etwas bringen, aber auch hier kommt unter Umständen der Zeitfaktor nachteilig zu stehen (zum Beispiel bei Lemuren).[/vc_column_text][/vc_tab][vc_tab title=“Filter“ tab_id=“1392675118548-6-8″][divider_line type=“divider_blank“][vc_column_text]Ein Pol- und Graufilter gehört zu einer ordentlichen Ausrüstung dazu und kann auch bei einer Madagaskar Reise dienlich sein. Nehmen nicht viel Platz und sind auch nicht schwer.[/vc_column_text][/vc_tab][/vc_tabs][/vc_column][/vc_row]