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Auf der berüchtigten Schotterpiste C12 in Richtung Narok, Wagenrückgabe bei Sunworld Safaris und fast den Rückflug verpasst

[/blockquote][vc_column_text]Unser letzter Reisetag in Ostafrika brach an. Wir schliefen etwas länger und standen erst um 07:15 Uhr auf. Vor uns lag heute noch die Fahrt zurück nach Nairobi was etwas mehr als 200 km bedeutete. Nicht viel, aber vor uns stand ein Strassenabschnitt (C12) vor dem uns diverse Leute auf dieser Reise gewarnt hatten. Wenn man deren Beschreibungen glauben konnte, mussten wir direkt durch die Hölle fahren? :-) Aber dazu später mehr. Nach einem gemütlichen Morgenessen galt es zum letzten Mal alles zusammenzuräumen und gegen 09:00 Uhr waren wir bereit und fuhren los. Weit kamen wir aber nicht, denn kurz nach dem Camp standen plötzlich dutzende Rinder auf der Piste. Es gab im Moment kein Weiterkommen mehr und wir mussten abwarten, bis uns alle Rinder passiert hatten. Unterdessen waren wir eine willkommene Abwechslung für einige einheimische Maasai Kinder welche die Rinder hüteten. Nach einer viertel Stunde konnte es weitergehen.

Wir kamen zurück auf die Schotterpiste (C12) welche weg von der Maasai Mara führte. Diese war einigermassen in Ordnung und wir konnten zirka mit 40 km/h fahren, obwohl der Wagen wegen des Wellbleches schon recht durchgeschüttelt wurde. Bei einem kleinen Dorf ging die Schotterpiste auf eine Teerstrasse über, beziehungsweise was davon noch übrig geblieben war. Das war er also nun, der „berühmt-berüchtigte“ Strassenabschnitt welcher alle als blanker Horror beschrieben hatten. Vor uns lag eine Mondlandschaft und ich versuchte so gut es ging, den grössten Schlaglöchern auszuweichen. Jedoch musste der Wagen auch einige harte Schläge in Kauf nehmen. So schlimm wie alle erzählt hatten, empfanden wir dies bis jetzt aber dann doch nicht, aber man kam natürlich nur ganz langsam voran. Teilweise hatte es sogar einige Abschnitte die fast ohne Schlaglöcher auskamen, jedoch wurde man dann rasch wieder durch teils „badewannengrosse“ Löcher abrupt gebremst. So ging es dann einige Kilometer weiter bis es doch noch richtig wild wurde. Es sah so aus, als wären überall grössere Meteoriten auf der Strasse eingeschlagen und teilweise war der Teer Belag sogar über die ganze Strassenbreite komplett inexistent. Hier ging es nur noch sehr langsam vorwärts. Aber auch dieser Abschnitt hatte mal ein Ende, die Teerstrasse wurde zusehends immer besser und so erreichten wir auch bald Narok, die Hauptstadt des Maasai Distriktes.

Kaum aus Narok raus, befanden wir uns auf einer perfekt geteerten Strasse (B3), welche uns durch hügeliges Gelände führte. Hier kamen wir super vorwärts und nach einem kurzen Mittagsstopp bogen wir schon bald bei Maai Mahiu auf die Old Naivasha Road (B3) ein.

Die Strasse schlängelte sich hier an einem Bergkamm hoch und war wohl zu steil für einige Lastwagen. Wir standen im Stau hinter einer langen Lastwagen Kolonne und an das Überholen war hier aus Sicherheitsgründen nicht zu denken. Aber wir waren gut in der Zeit und so fuhren wir einfach hinterher und bestaunten die vielen roten „View-Point Häuschen“ am Strassenrand. Von jedem soll man gemäss Werbeschildern einen noch etwas besseren Ausblick über die weite Ebene erhalten. :-) Irgendwann hatten wir die „Passhöhe“ auch erreicht und wir konnten die Lastwagen überholen. Anschliessend bogen wir wieder auf die Mombasa-Malaba Road (A104) ein und fuhren Nairobi entgegen. Die Teerstrasse war hier recht gut und sogar Doppelspurig. In Nairobi angekommen steuerten wir noch eine Tankstelle an um unsere Dieseltanks für die Autorückgabe zu füllen. Gegen 14:30 Uhr trafen wir dann auch schon beim Sunworld Safaris Büro ein, wo uns der Manager (Nadeem) freundlich willkommen hiess. Die folgende Wagenübergabe war die reibungsloseste die wir je erlebt hatten. Wir konnten unser Gepäck und alle Utensilien aus dem Wagen herausholen und danach machten sich zwei Mitarbeiter auch schon daran, die Camping Ausrüstung zu sortieren und wegzutragen. Einiges hatte auf dieser Reise etwas gelitten und war teilweise leicht beschädigt, jedoch war dies gar kein Thema. Einer der Männer meinte dazu nur „Hakuna Matata“ (alles in bester Ordnung auf Suaheli), lächelte uns zu und übergab mir die Originalquittung für das Kreditkarten-Depot noch auf dem Vorplatz. Nadeem hatte sich sogar bei uns dafür entschuldigt, dass wir unterwegs einen platten Reifen hatten. Wir wurden dann in das Büro gebeten, wo wir sogleich einen frischen Kaffee serviert erhielten und mit Nadeem ein wenig über unsere Reise plauderten. Danach bot uns Nadeem ein Gästezimmer an, wo wir uns duschen und etwas ausruhen konnten. Was für ein super Service welchen wir auch gerne annahmen.

Gegen 16:00 Uhr fuhren wir dann mit einem Fahrer in Richtung Jomo Kenyatta International Flughafen los. Wir unterhielten uns mit ihm auch ein wenig über unsere Reise und er meinte auch, dass vielleicht eine Reise nach Tansania mal noch was für uns wäre. :-) Mitten im Zentrum von Nairobi blieben wir etwas im Stau stecken, hatten aber noch mehr als genug Zeit bis zu unserem Abflug. Zudem empfand ich das Ganze doch sehr entspannend, da ich zum ersten Mal auf dieser Reise nicht selber fahren musste. Gegen 17:00 Uhr kamen wir beim Flughafen an und hatten nun noch massig Zeit, weil unser Flieger erst um 23:30 Uhr starten sollte.

Um diese Zeit konnten wir das Check-In aber noch nicht durchführen und uns wurde daher nicht einmal der Zutritt zum Flughafengebäude gewährt. Wir fanden aber glücklicherweise ausserhalb ein kleines Restaurant wo wir verweilen konnten. Gegen 20:00 Uhr durften wir dann durch den Security-Check, wobei der Officer nach dem Gepäckdurchleuchten meine Tasche genauer anschauen wollte. Aber irgendwie fand er nicht was er wohl erwartet hatte, sah er doch etwas enttäuscht aus. Er wühlte noch mal in der Tasche rum aber liess uns danach gehen, worüber nicht unglücklich waren. Das Check-In verlief reibungslos und anschliessend mussten wir noch die Formalitäten für die Ausreise erledigen, wo auch wieder etwas Geduld in der Warteschlange non Nöten war. Danach kamen wir in den Gate Bereich welcher alles andere als berauschend war. Alles war sehr eng, viele Flugreisende, es war recht stickig und auch recht warm. Irgendwie schlugen wir uns aber auch hier die Zeit zu Tode. Unseren Abflug verpassten wir dann doch noch fasst. Auf keiner der Anzeigentafeln wurde unser Swiss-Flug angezeigt und wir wussten nicht, zu welchem Gate wir gehen mussten. Die Dame an der Information konnte auch keine Auskunft geben und meinte, das Gate würde dann schon noch angezeigt. Gespannt schauten wir dauernd auf die grosse Anzeigetafel, aber da tat sich nichts. Um 23:10 Uhr war ich dann so ungeduldig, dass ich doch noch mal nachfragen ging. Die Dame konnte uns plötzlich doch noch ein Gate nennen und wir bestiegen gerade noch rechtzeitig unseren Flieger.

Der Flug war den Umständen entsprechend angenehmen und mit der Ankunft in Zürich endete diese unvergessliche Reise nach Ostafrika.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/3″][vc_empty_space height=“30px“][postgallery_grid id=“Kenia-Uganda-2011-22″ data_source=“data-4″ null=““ slidesetid=“Kenia-Uganda-2011-22″ columns=“1″ columnpadding=“column_padding“ masonry=“masonry“ align=“aligncenter“ imageeffect=“frame“ imgwidth=“255″ imgheight=“255″ lightbox=“yes“ zoomhover=“zoomhover“][vc_separator css=“.vc_custom_1452550804947{margin-bottom: 50px !important;}“][styledbox type=“general_shaded“ icon=“fa-link“ icon_color=“rgba(255,255,255,0.9)“ icon_position=“center“][vc_column_inner][vc_wp_links category=“300″ orderby=“rand“ options=“name“ limit=“-1″][/vc_column_inner][/styledbox][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_separator css=“.vc_custom_1452544686088{margin-bottom: 30px !important;}“][vc_basic_grid post_type=“ids“ element_width=“3″ item=“4743″ grid_id=“vc_gid:1453070738234-e07dbe66-641d-6″ include=“2330, 2356, 2371, 2375″][/vc_column][/vc_row]