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Junger Elefantenbulle markiert den Boss, die Löwen verschlafen den Tag und ein Schakal stibitzt einem Geparden die Nachspeise

[/blockquote][vc_column_text]Unser Tag begann früh mit dem ersten Tageslicht und bald darauf waren wir wieder in der Maasai Mara unterwegs. Wir fuhren am Talek River entlang, da wir dachten, dass wir hier vielleicht am Morgen mehr Erfolg mit der Sichtung von Grosskatzen hätten.

Wir waren nicht lange unterwegs, da sahen wir auch schon eine Schwarze Mamba vor uns über die Strasse huschen. Sie verschwand aber geschwind in einem Erdloch so dass wir sie nicht näher begutachten konnten. Gut, eigentlich wollten wir ihr auch nicht zu nahe kommen. :-) Etwas später sichteten wir unten im Flusslauf eine kleinere Herde Elefanten welche sich an dem frischen Gras an der Uferböschung genüsslich tat. Zudem war da auch noch ein ausgewachsenes Nilpferd welches wir zuerst übersehen hatten. Dass Nilpferd wurde aber von einem jungen Elefantenbullen regelrecht vertrieben, so dass es sogar aus dem Wasser kam und über einen Trampelpfad in einen anderen Wassertümpel flüchtete. Eigentlich hatte ich bis jetzt gedacht, dass eher das Nilpferd die Elefanten vertreiben würde. Danach fuhren wir weiter und stiessen auf zwei einzelne Löwinnen direkt neben der Strasse im Gebüsch. Beide waren aber sehr müde und wollten sich für uns nicht in Pose setzen. Ansonsten war aber in dieser Gegend nicht viel los und auch die weiten Ebenen wirkten ziemlich leer.

So versuchten wir unser Glück wieder in Richtung Osten und hatten dort tatsächlich Glück. Bei einem kleinen buschbestandenen Hügel lag doch tatsächlich ein Gepard im Schatten. Wir hatten perfekte Sicht und waren zuerst auch die Einzigen am Ort. Der Gepard war ziemlich entspannt, hielt aber dauernd Ausschau nach zwei Thomson-Gazellen welche aber doch etwas weit weg waren. Unser parkierter Wagen wurde aber auch schon bald bemerkt und so fuhren immer mehr Safari-Busse vor. Der Gepard liess sich aber glücklicherweise nicht gross vom Rummel beeindrucken. Wir blieben zirka zwei Stunde bei diesem Geparden und warteten auf etwas Spektakuläres wie beispielsweise eine Jagd auf eine der Thomson-Gazellen. Unverhofft verzog sich der Gepard aber in das dichte Gebüsch so dass wir ihn nicht mehr sehen konnten und davon auszugehen war, dass im Moment nichts passieren würde. Wir entschlossen daher, dass wir auf unsere Camp Site zurückkehren würden um zu Mittag zu essen. Gegen 15:00 Uhr fuhren wir dann wieder zu „unserem“ Geparden zurück in der Hoffnung, dass er nun vielleicht noch auf die Jagd gehen würde. Wir mussten aber feststellen, dass er schon vorher hungrig war. Er hatte tatsächlich eine Thomson-Gazelle erbeutet und frass dieser gut versteckt im Gebüsch.

Wir fuhren daher noch ein wenig in der näheren Umgebung herum und erspähten ein grosser Rudel Löwen (zirka 20) beim Schlafen. Aber auch bei diesen Löwen war nichts los und zudem lagen diese auch recht weit weg im Gebüsch. Also wieder zurück zum Geparden. Er lag nun wieder auf dem Hügel wo wir ihn schon am Morgen angetroffen hatten. Die Überreste der Gazelle liess er im Gebüsch zurück. Ein Fehler, wie sich herausstellen sollte. Ein Schabrackenschakal schlich sich geschickt von hinten heran. Der Gepard bemerkte ihn jedoch noch rechtzeitig und verteidigte seine Beute. Der Schakal beherrschte aber sein Handwerk und war mit allen Wassern gewaschen. Er täuschte kurz eine Attacke auf die Beute an, der Gepard rannte in seine Richtung wobei der Schakal aber schon um einen anderen Busch herumgerannt war und die Gazelle stehlen konnte. Damit machte er sich sogleich davon und der Gepard schaute verdutzt hinterher bis er sich dann doch entschloss, den Schakal zu verfolgen. Mit einigen kurzen Sprüngen hatte der Gepard den Schakal dann auch schon eingeholt und dieser musste die Gazelle fallen lassen. Dieses Spielchen wiederholte sich einige Male bis der Gepard definitiv keine Lust mehr hatte und den Schakal mit den Überresten der Gazelle ziehen liess. Der Gepard liess sich auf offenem Feld und neben einem kleinen Erdhügel nieder und genoss sichtlich die untergehende Abendsonne.

Für uns wurde es nun aber Zeit zurück zum Talek Gate zu fahren um nicht zu spät dort einzutreffen. Sehr weit kamen wir aber nicht, denn wir trafen auf einige recht nervöse Büffel. Irgendwas musste hier in der Nähe sein was ihnen nicht so behagte. Aus dem nahen Gebüsch tauchte eine einzelne Löwin auf und schlenderte teilnahmslos durch die Gegend. Eigentlich rechneten wir damit, dass nun noch weitere Löwen auftauchen würden was aber letztlich nicht eintraf. Die Löwin verzog sich bald darauf auch wieder in das Gebüsch und wir machten uns definitiv auf den Rückweg zum Gate. Wir kamen gerade noch rechtzeitig vor der Schliessung an und es wurde sogleich auch dunkel über der Maasai Mara.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/3″][vc_empty_space height=“30px“][postgallery_grid id=“Kenia-Uganda-2011-19″ data_source=“data-4″ null=““ slidesetid=“Kenia-Uganda-2011-19,Madagaskar-2012-02″ columns=“1″ columnpadding=“column_padding“ masonry=“masonry“ align=“aligncenter“ imageeffect=“frame“ imgwidth=“255″ imgheight=“255″ lightbox=“yes“ zoomhover=“zoomhover“][vc_separator css=“.vc_custom_1452550804947{margin-bottom: 50px !important;}“][styledbox type=“general_shaded“ icon=“fa-link“ icon_color=“rgba(255,255,255,0.9)“ icon_position=“center“][vc_column_inner][vc_wp_links category=“297″ orderby=“rand“ options=“name“ limit=“-1″][/vc_column_inner][/styledbox][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_separator css=“.vc_custom_1452544686088{margin-bottom: 30px !important;}“][vc_basic_grid post_type=“ids“ element_width=“3″ item=“4743″ grid_id=“vc_gid:1453067656894-b7ecd79f-3283-3″ include=“3218, 3220, 3222, 2906″][/vc_column][/vc_row]