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Nervige Overlander rauben uns den Schlaf und Anfahrt zum Bwindi National Park bis in das Bergdorf Ruhija
[/blockquote][vc_column_text]Die Nacht war angenehm und erholsam, jedenfalls bis zu dem Zeitpunkt (zirka 04:30 Uhr) wo sich nebenan die Overlander zur Abfahrt bereit machten. Ohne Rücksicht wurde laut geredet und allerlei Türen und Klappen zugeschlagen. Dazu bellten die beiden Wachhunde einige Male wie verrückt. Wir standen dann gegen 07:30 Uhr auf und assen gemütlich unser Morgenessen. Danach packten wir alles zusammen und fuhren gegen 10:00 Uhr los und wieder zurück nach Kabale. An diesem Morgen konnten wir glücklicherweise auch den Allradantrieb wieder lösen/ausschalten, nachdem dies am Vortag trotz unzähligen Versuchen nicht gelang. Es gab einen kleinen Trick/Kniff den man kennen muss.
In Kabale angekommen, konnten wir bei der Stanbic Bank etwas Geld abheben, Diesel tanken und etwas Motorenöl nachfüllen lassen. Auf einer Teerstrasse welche recht gut in Schuss war, fuhren wir dann in Richtung Westen und wieder weg von Kabale. Der Strassenverlauf war sehr kurvig und überall hatte es nervige Speed Hump’s. Ab und zu hatte es auch kurze Streckenabschnitte welche noch nicht geteert waren. Wir erreichten dann die Abzweigung zum Bwindi Forest (ausgeschildert) und bogen auf eine Piste ein. Diese führte entlang von steilen Hängen auf welchen verschiedenstes angepflanzt wurde. Wir passierten diverse Häuseransammlungen, die Kinder rannten uns hinterher und wollten Geld.
Wir erreichten die Parkgrenze und mussten bei einem Gate (Holzschranke) stoppen. Der Warden kam zu uns zum Wagen und wir mussten uns in das Besucherbuch eintragen. Der Warden hatte auch seinen kleinen Sohn (?) dabei, welcher während dem ich das Buch am Ausfüllen war, die Hintertüre öffnen wollte. Diese war aber verschlossen, aber ich konnte die Aktion durch den Seitenspiegel beobachten. Da nichts passierte, sagte ich auch nichts aber wir diskutierten danach darüber, ob es sich um eine Touristen-Masche handeln könnte. Der Fahrer ist abgelenkt, Türe auf und schnell wäre etwas in Griffnähe befindliches entwendet. Jedenfalls konnten wir das Gate passieren ohne etwas offizielles (z.B. Permits) vorzuweisen. Diese Piste sollte gemäss unseren Karten bis nach Buhoma an das Nordende des Bwindi Impenetrable National Park führen und ist eine öffentliche/offizielle Strasse welche durch den Park führt beziehungsweise den Ostrand markiert.
Kaum hatten wir das Gate passiert, befanden wir uns auch schon im Regenwald. Alles war grün und teilweise fuhr man wie durch ein Tunnel. Die Piste war nun sogar in einem besseren Zustand als zuvor. Es ging nun noch höher hinauf und unser Wagen musste diverse steile Passagen erklimmen. Einmal kurz erblickten wir in den Baumwipfeln eine Gruppe Colobus-Affen. Ansonsten war hier nicht viel zu sehen, der Park machte seinem Namen (undurchdringlich) alle Ehre. :-) Als wir uns Ruhija näherten waren vermehrt auch einige Matschpassagen zu meistern, und jeweils links oder rechts ging es steile Abhänge hinunter. Dementsprechend fuhren wir sehr vorsichtig, denn da runter wollten wir auf keinen Fall. Um zirka 14:00 Uhr kamen wir dann wohlbehalten in Ruhija an, wo wir das gleichnamige Gate passierten konnten. Für die zirka 20 km bis zu diesem Bergdorf (Abzweigung Teerstrasse) benötigten wir wegen den Pistenverhältnissen fast zwei Stunde.
Für unsere Übernachtung hier hatten wir uns das Gorilla Friends Resort und Camp Site ausgesucht. Wir wurden äusserst freundlich von einem jungen Mann empfangen der uns auch gleich die kleine Anlage zeigte. Es hatte einen kleinen Rasen wo man die Zelte aufschlagen konnte. Mit unserem Dachzelt hatten wir schon etwas mehr Mühe einen einigermassen ebenen Untergrund zu finden, nach einigem Hin und Her fanden wir aber eine akzeptable Position. Das Camp hatte neben der Camp Site auch noch fixe Zelte welche zudem noch überdacht waren. In einem Bretterverschlag waren die Toiletten (mit Spülung) und Duschen mit Warmwasser untergebracht. Alles war relativ einfach gehalten aber absolut in Ordnung. Wir sassen gemütlich vor dem Wagen und genossen das tolle Panorama von hier oben, als sich der Himmel immer mehr abdunkelte. Kurze Zeit später fielen dann auch schon die ersten Tropfen. Wir hatten das kleine Sonnen-/Regenverdeckt vom Wagen vorsorglich schon ausgefahren, dies schütze uns aber nicht lange. Der Regen wurde immer stärker und plötzlich goss es wie aus Kübeln. Der ganze Rasen stand schnell unter Wasser und wir mussten ins Wageninnere flüchten. Als hätte der Regen nicht schon gereicht, prassten dann sogar noch Hagelkörner auf die Erde nieder. Ein Wunder dass es nicht auch noch zu schneien begann. :-)
Nach zirka 45 Minuten war der ganze Spuck dann aber auch schon wieder vorbei. Das Gewitter zog weiter und hinterliess uns auf dem Platz den Matsch. Mit dem Sturm und Regen war es nun auch merklich kühler geworden. Vorher war es im T-Shirt gerade angenehm warm, danach waren wir zwei bis drei lagig eingekleidet. Aufgrund der Temperaturen zogen wir uns an diesem Abend auch etwas früher in unser Zelt zurück. Zudem wollten wir für das Gorilla Tracking/Trekking vom nächsten Tag fit sein.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/3″][vc_empty_space height=“30px“][postgallery_grid id=“Kenia-Uganda-2011-13″ data_source=“data-4″ null=““ slidesetid=“Kenia-Uganda-2011-13″ columns=“1″ columnpadding=“column_padding“ masonry=“masonry“ align=“aligncenter“ imageeffect=“frame“ imgwidth=“255″ imgheight=“255″ lightbox=“yes“ zoomhover=“zoomhover“][vc_separator css=“.vc_custom_1452550804947{margin-bottom: 50px !important;}“][styledbox type=“general_shaded“ icon=“fa-link“ icon_color=“rgba(255,255,255,0.9)“ icon_position=“center“][vc_column_inner][vc_wp_links category=“291″ orderby=“rand“ options=“name“ limit=“-1″][/vc_column_inner][/styledbox][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_separator css=“.vc_custom_1452544686088{margin-bottom: 30px !important;}“][vc_basic_grid post_type=“ids“ element_width=“3″ item=“4743″ grid_id=“vc_gid:1452901416376-cd29a301-9d9a-5″ include=“3202, 3208, 3210, 3212″][/vc_column][/vc_row]