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Süsses Bambi auf Besuch am Morgen, allgemeines Chaos in Kampala und Weiterfahrt durch strömenden Regen bis zum Mpanga Forest
[/blockquote][vc_column_text]Wir standen um 06:30 Uhr auf. Der Regen hatte in der Nacht nachgelassen und nun war es trocken, jedoch doch stark bewölkt. Wir mussten nur unser Dachzelt zuklappen, den Rest hatten wir wegen des Regens ja gar nicht erst hervorgenommen. Wir waren soweit also schnell abfahrtsbereit gewesen. Dann kam uns jedoch ein kleines „Bambi“ besuchen, welches ziemlich zutraulich und fast zahm war.
Es hatte dadurch keine grosse Scheu vor uns und daher konnten wir es sogar streicheln. Natürlich hatten wir versucht, ein paar gute Fotos zu machen jedoch waren die Lichtverhältnisse so früh am Morgen nicht ideal. Schweren Herzens rissen wir uns dann doch Mal vom „Bambi“ los und fuhren weiter in Richtung Kampala und zum dortigen Uganda Wildlife Authority (UWA) Office. Hier sollten wir unsere Permits für das Schimpansen- und Gorilla Tracking/Trekking erhalten.
Die Strassenverhältnisse ab Jinja nach Kampala waren unterschiedlich. Teilweise gut, dann auch wieder mit viele Schlaglöchern. Ab und zu hatte es Überholspuren, so dass man auch mal die langsameren Lastwagen gut/risikolos überholen konnten.
Je näher wir Kampala kamen, desto mehr Verkehr hatte es. Teilweise ging es nur noch sehr langsam vorwärts, insbesondere durch die Vororte. Nach zirka 1 Stunde und 45 Minuten erreichten wir Kampala. Das war daran zu erkennen da wir uns plötzlich in einem Stau wiederfanden. Daher entschieden wir uns, bei der ersten Möglichkeit in Richtung Norden zu fahren und nicht mehr weiter in Richtung Zentrum. Die Entscheidung war goldrichtig. Durch eine Nebenstrasse wo viele „Villen“ standen, kamen wir sehr gut und praktisch ohne Verkehr voran und erreichten auch das UWA Office bald darauf.
Wir meldeten uns im entsprechenden Büro wo offensichtlich die afrikanische Gemütlichkeit zelebriert wurde. Wir erklärten unsere Bedürfnisse und nach etwas Suchen, wurden auch die richtigen Unterlagen gefunden. Wir waren glücklich, denn die Bezahlung via E-Banking hatte geklappt und soweit war alles in Ordnung. Wir mussten jedoch noch 20 Dollar nachbezahlen, da die Bank jeweils von jedem Auftrag 10 Dollar für Ihre „Arbeit“ abgezogen hatte. (Die Überweisung für die Gorilla- und Schimpansen-Permits müssen auf unterschiedliche Konten einbezahlt werden. Danach hatten wir aber die Permits für das Gorilla- und Schimpansen Tracking/Trekking in den Händen. Das Ganze dauerte zirka 30 Minuten. Der Officer erklärte uns noch, dass das Gorilla Tracking/Trekking nicht wie von mir geplant in Buhoma starten würde, sondern in Ruhija am Ostrand des Bwindi Forest. Wir wurden damit einer Gorilla Gruppe zugeteilt, die ich bis dahin noch gar nicht kannte. Die Gruppe heisst „Oruzogo“ und scheint erst seit kurzem habituiert (an den Menschen gewöhnt) zu sein.
Nun führte die Tagesetappe uns wieder raus aus Kampala. Kampala hinterliess bei uns einen recht chaotischen und auch dreckigen/siffigen Eindruck. Beispielsweise wird der Kehricht einfach vor die Hütte geworfen und gammelt dort vor sich hin. Überall sind viele Menschen unterwegs, gehen mehr oder weniger geschäftig irgendwelchen Tätigkeiten nach. Der Verkehr ist atemberaubend und die Lebensumstände vieler Menschen scheinen nicht wirklich besser zu sein als in den eher ländlichen Regionen und kleinen Dörfern. Sicherlich treffen hier in Kampala die grössten Gegensätze (u.a. reich/arm) direkt aufeinander. Nach einem kurzen Einkauf an einer Tankstelle ging es weiter in Richtung Mpanga Forest in der Nähe des Städtchen Mpigi.
Die Teerstrasse Richtung Süden war schlechter als wir dies erwartet hatten. Immer wieder ging es auf Teilstücke die nicht geteert waren, dann wieder Teerstrasse mit grossen Schlaglöchern. Plötzlich setzte auch wieder der Regen ein, als wir fast an unserem Ziel waren. Da ich nicht mehr viel sehen konnte und es mir auf dieser Strasse mit dem Gegenverkehr und der allgemeinen Fahrweise zu gefährlich wurde, entscheid ich mich zu stoppen. So warteten wir in einem kleinen Seitenweg an der Strasse, bis der Regen wieder etwas schwächer wurde. Durch den Feldstecher konnten wir dann einen Wegweiser zum Mpanga Forest erkennen, eigentlich waren wir schon fast am Ziel. Hmmm… Bei der Forest Station angekommen schrieben wir uns im Office ein. Wir waren seit 4 Tagen die ersten Besucher und blieben es auch für den heutigen Tag.
Auf der Camp Site hatte es kleine Unterstände, so dass wir draussen sitzen konnten trotz des immer noch anhaltenden Regens. Gegen 15:30 Uhr regnete es nur noch schwach, so dass wir uns zu einer kurzen Wanderung durch den Wald entschlossen. Wir nahmen einen Guide – die junge Frau aus dem Office – und zogen mit ihr los. Sehr viel zu erzählen hatte sie nicht, und ich musste alles fragen was mich über den Wald interessierte. Es handelt sich um einen Sekundär-Wald, welcher geschützt ist, jedoch von der lokalen Bevölkerung teilweise genutzt werden darf. Zum Beispiel darf Feuerholz vom Boden gesammelt werden, jedoch dürfen keine neuen Bäume gefällt werden. Die Wanderung war unspektakulär und wir gingen auch nicht weit. Wir hatten den Eindruck, dass die Führerin eher lustlos bei der Sache war. Das interessanteste was wir sahen waren Treiberameisen (Safari-Ants), die grosse Strassen über den Waldweg bildeten. Alida trat versehentlich in eine solche Strasse. Prompt hatte sie einige Kriegerinnen an sich die sie bissen. Aus der Ferne sahen wir auch noch ein paar Affen, beziehungsweise eher schwarze Punkte in den Baumkronen. Danach gingen wir wieder zur Station zurück. Da sich die Führerin nicht Mühe gegeben hatte, gaben wir ihr auch kein Trinkgeld. Dies auch, weil wir davon ausgehen mussten, dass sie die Gebühr für die Führung in den eigenen Sack gewirtschaftet hatte (Keine Quittung).
Zurück auf dem Platz bauten wir zuerst das Zelt auf. Ansonsten konnten wir hier nicht viel machen, das Wetter schlecht und keine Tiere in direkter Sicht (Fotografie). Also genossen wir einfach die Laute aus dem Wald und gingen zeitig ins Bett. Als wir gerade auf dem Weg in das Zelt waren, hörten wir auf einmal ein Geräusch beim Haus. Wegen der Dunkelheit konnten wir zuerst nichts erkennen und auch mit den Stirnlampen konnten wir zu wenig weit ausleuchten. Jemand sagte dann ein flüchtiges „Hallo“ und wir konnten nur kurz einen Mann erkennen, der aber auch gleich wieder in der Dunkelheit verschwand. Wir waren schon kurz ein wenig beunruhigt da wir ja ganz alleine auf der Camp Site waren. Das Rätsel wer denn nun bei dem Haus war lüftete sich aber kurze Zeit später. Es war ein Mann der hier auch arbeitete und nur kurz etwas im Haus holen wollte. Unsere Anspannung wich wieder und wir schliefen beruhigt ein.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/3″][vc_empty_space height=“30px“][postgallery_grid id=“Kenia-Uganda-2011-08″ data_source=“data-4″ null=““ slidesetid=“Kenia-Uganda-2011-08″ columns=“1″ columnpadding=“column_padding“ masonry=“masonry“ align=“aligncenter“ imageeffect=“frame“ imgwidth=“255″ imgheight=“255″ lightbox=“yes“ zoomhover=“zoomhover“][vc_separator css=“.vc_custom_1452550804947{margin-bottom: 50px !important;}“][styledbox type=“general_shaded“ icon=“fa-link“ icon_color=“rgba(255,255,255,0.9)“ icon_position=“center“][vc_column_inner][vc_wp_links category=“286″ orderby=“rand“ options=“name“ limit=“-1″][/vc_column_inner][/styledbox][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_separator css=“.vc_custom_1452544686088{margin-bottom: 30px !important;}“][vc_basic_grid post_type=“ids“ element_width=“3″ item=“4743″ grid_id=“vc_gid:1453065923978-dc1c7693-9af4-5″ include=“3112, 3114, 3170, 3174″][/vc_column][/vc_row]