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Weiterfahrt zum Lake Nakuru National Park, unser Kampf mit den Pavianen und ein erster Game Drive zu den Flamingos und Nashörnern
[/blockquote][vc_column_text]Ein neuer Tag brach herein und wir standen wieder zeitig mit den ersten Sonnenstrahlen auf. Nach einem gemütlichen Morgenessen packten wir alles für die Weiterreise zusammen. Rasch waren wir dann auch schon unterwegs in Richtung Lake Nakuru, unserem heutigen Ziel. Wir fuhren zuerst die Strecke am Lake Naivasha zurück zur Ortschaft Naivasha. Dort bogen wir auf die Mombasa-Malaba Road (A104) ein, welche uns Richtung Norden führte. Wir kamen trotz des vielen Verkehrs (insbesondere Lastwagen) gut voran und erreichten ohne Probleme die Stadt Nakuru. Dies ist die viertgrösste Stadt von Kenia. Hier herrschte ein wildes Chaos. Überall waren viele Menschen unterwegs, sei es zu Fuss, auf dem Mofa, mit dem Auto und was es sonst noch so für Fortbewegungsmittel gibt. Durch dieses Gewusel mussten wir durch, da wir noch bei einer Bank etwas Geld abheben mussten. Wir fanden eine Barkleys Bank, wo unsere Karten vom Automaten akzeptiert wurden. Danach fuhren wir zum Main Gate des Lake Nakuru National Park.
Im Office bezahlten wir erst einmal die Parkgebühren und auch die Camp Site für einen Tag/Nacht. Die Camp Site liegt direkt hinter dem Gate innerhalb des Parks. Wir trafen um die Mittagszeit dort ein und suchten uns einen geeigneten Platz mit etwas schatten. Da es noch zu früh und auch zu warm/heiss war für einen Game Drive, assen wir zuerst was und danach war etwas relaxen angesagt. Etwas später kriegten wir dann noch Besuch in Form eines Overlanders auf der Camp Site. Damit war das Thema mit der Einsamkeit auch geklärt. Die Camp Site selber ist keine Augenweide. Die Sanitäranlagen sind nicht so toll, es hatte ein Plumpsklo und eine normale Toilette mit Spülung, welche aber auch nicht viel ansprechender war. Die Duschen waren auch nicht so das Wahre und es hatte auch nur kaltes Wasser. Alles in allem aber akzeptabel sofern man den dafür bezahlten Preis ausblendet.
Schon bald gab es noch mehr Gäste auf der Camp Site. Ein riesiger Trupp Paviane schlich sich gekonnt an uns heran, als wir sie bemerkten, war es aber auch schon zu spät. Wir konnten gerade noch die Vordertüren vom Wagen schliessen, es reichte aber nicht mehr für die Hecktür die leider ein Spalt offen war. Schwubs waren auch schon zwei jüngere Paviane im Wageninnern. Ich schloss die Hecktür, was ein lautes Gekreische zur Folge hatte und irgendwie mussten die Tiere ja wieder raus. Also öffnete ich die Tür wieder und unglaublich flink waren die Paviane auch schon wieder draussen. Ihr Beutezug war erfolgreich, konnten sie uns doch die frisch gekauften Bananen klauen. Die Paviane gaben sich damit zufrieden und zogen langsam weiter, nachdem nichts mehr zu holen war.
Gegen 15:00 Uhr fuhren wir dann los auf einen Game Drive. Zuerst wollten wir zum See um das zu finden, weshalb der Lake Nakuru berühmt ist. Für seine Flamingos.
Wir fanden die rosaroten Vögel rasch, aber nicht in der Anzahl die ich erwartet hatte. Dafür hatte es sehr viele Pelikane und viele andere Vogelarten. Grund dafür dass die Flamingos nicht so zahlreich waren, war wohl der recht hohe Wasserstand des Sees. Wenn es viel regnet, wird das Wasser im See süsser und die Nahrung der Flamingos (Blaubakterien, Kieselalgen und Wirbellose wie das Salinenkrebschen) werden weniger und die Flamingos ziehen dann zu den anderen Soda Seen der Region (Lake Turkana, Lake Bogoria, Lake Natron usw.) weiter. Nachdem wir einige Fotos von den Wasservögeln gemacht hatten, fuhren wir weiter. Dieser National Park soll ja noch mehr zu bieten haben. Und wir wurden nicht enttäuscht.
Bald darauf sahen wir das erste Breitmaulnashorn, viele Büffel, einige Giraffen und natürlich auch Zebras, Antilopen und vieles mehr. Wir entschieden uns weiter in den südlichen Park Teil zu fahren da es dort recht viele Giraffen und Nashörner geben soll.
Dies entspricht durchaus der Wahrheit und wir sichteten sogar zwei etwa drei Jahre alte Löwen, jedoch etwas weiter weg und im Gras gut versteckt. Neben uns waren auch noch zwei Minibusse bei den Löwen und man glaubt es kaum, die Leute darin machten zuerst Krach, stiegen danach auf das Autodach und am Schluss stiegen sie sogar aus den Bussen aus und auf die Löwen zu. So was Dämliches haben wir nur selten gesehen. Die Löwen fanden es auch nicht toll und verschwanden ins dichte Gebüsch.
Als es langsam eindämmerte und man nicht mehr viel sehen konnte, fuhren wir zurück auf die Camp Site. Als wir nach dem Nachtessen noch gemütlich am Tisch sassen, raschelte plötzlich etwas nicht unweit von uns. Der Lichtstrahl unserer Stirnlampe gingen aber zu wenig weit um etwas erkennen zu können. Also holte ich rasch aus dem Wagen die grossen Lampen. Damit sahen wir dann, dass wir Besuch auf der Camp Site erhalten hatten. Uns näherte sich langsam ein einzelner Büffel. Zuerst wussten wir nicht wohin er wollte. Kurz vor unserem Auto stoppte er und löschte seinen Durst an einem kleinen Tümpel, der sich bei der Wasserstelle gebildet hatte. Ganz friedlich trank er neben uns und machte sich kurz darauf aber auch schon wieder aus dem Staub. Etwas später kamen auch noch drei Schakale auf einen Besuch vorbei. Da es aber nichts Fressbares bei uns zu finden gab, verschwanden auch sie wieder in der Dunkelheit. Die Overlander-Gruppe sass während den tierischen Besuchen um das Lagerfeuer und waren so sehr mit Palavern beschäftigt, das sie von alldem nichts mitbekommen hatten. Ein weiterer Grund, wieso wir nie auf diese Art herumreisen würden. Mit diesen Erlebnissen ging ein schöner und interessanter Tag zu Ende und wir schliefen schnell ein.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/3″][vc_empty_space height=“30px“][postgallery_grid id=“Kenia-Uganda-2011-04″ data_source=“data-4″ null=““ slidesetid=“Kenia-Uganda-2011-04″ columns=“1″ columnpadding=“column_padding“ masonry=“masonry“ align=“aligncenter“ imageeffect=“frame“ imgwidth=“255″ imgheight=“255″ lightbox=“yes“ zoomhover=“zoomhover“][vc_separator css=“.vc_custom_1452550804947{margin-bottom: 50px !important;}“][styledbox type=“general_shaded“ icon=“fa-link“ icon_color=“rgba(255,255,255,0.9)“ icon_position=“center“][vc_column_inner][vc_wp_links category=“282″ orderby=“rand“ options=“name“ limit=“-1″][/vc_column_inner][/styledbox][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_separator css=“.vc_custom_1452544686088{margin-bottom: 30px !important;}“][vc_basic_grid post_type=“ids“ element_width=“3″ item=“4743″ grid_id=“vc_gid:1452952096366-cb7308ae-4bd9-7″ include=“3104, 3132, 3108, 3110″][/vc_column][/vc_row]