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Mit dem Boot auf die Insel Nosy Mangabe und die knifflige Suche nach den grossen Blattschwanz-Geckos

[/blockquote][vc_column_text]Es ist 05:30 Uhr in der Frühe und unser Wecker reisst uns aus dem Schlaf. Etwas früh noch und es wird gerade erst hell, aber unser Boot wird heute schon um 07:00 Uhr abfahren. Wir gehen schnell zum Frühstück in das Restaurant, haben aber noch nicht gross Hunger. Danach packen wir noch alles Restliche für die Abreise in die Koffern denn die Jungs wollen diese schon mal zum Boot bringen. Danach dürfen wir beide noch neben der Lodge im Wald zwei Redwood Setzlinge (Bäumchen) pflanzen gehen. Das Holz des Redwood Baumes ist auf dem Weltmarkt äusserst begehrt und wird leider auch hier im geschützten Masoala National Park tagtäglich illegal geschlagen und irgendwie will/kann niemand etwas dagegen unternehmen. Zuviel von dem lieben Geld scheint wohl im Spiel zu sein :-(

Das Holz dieses Baumes wird beispielsweise für die Herstellung von Gitarren verwendet, wie von der Firma Gibson. Aber vielleicht werden unsere Bäumchen den Kahlschlag überleben und einmal gross uns Stark werden…

Unser Boot fährt pünktlich ab und mit an Bord ist auch der Besitzer der Ecolodge Chez Arol (Olivier). Während der Bootsfahrt, wo uns die Gischt unnachlässig ins Gesicht spritzt, unterhalte ich mich intensiv mit Olivier. Er erzählt mir seine Pläne die er hier hat und mit viel Enthusiasmus verfolgt. Insbesondere will er den Menschen zeigen, wie man mit dem nachhaltigen Eco-Tourismus Geld verdienen kann und dafür nicht die Wälder roden und das Meer plündern muss. Aber seine Mission ist äusserst schwierig, denn bei vielen stösst er auf Unverständnis, obwohl er wohl viel tut. Beispielsweise gibt es in dem kleinen Dorf neben der Lodge auch dank Olivier eine kleine Schule für die Kinder. Das Geld für den Unterricht stammt auch aus dem Lodge Betrieb. Ein neues Projekt was er nun noch hat ist sauberen Strom zu produzieren, eventuell mit Wasserkraft aus einem Bach. Den Strom will er dann auch in die Dörfer der Region bringen damit beispielsweise nicht mehr so viel Holz für das Kochen verwendet werden muss usw. Persönlich bin ich mit seinen Ideen und Überzeugungen in hohem Masse einverstanden und könnte mich noch lange mit ihm darüber unterhalten. Doch dann erreichen wir auch schon die kleine Insel Nosy Mangabe, wo wir noch ein letztes Mal mit der Flora und Fauna von Madagaskar auf Tuchfühlung gehen werden.

In einer kleinen Bucht landen wir mit dem Boot an. Hier befindet sich ein kleines Camp wo wir in Camping (Zelt) übernachten werden. Es stehen auch Duschen und Toiletten zur Verfügung, ganz anders als auf unserer Wanderung von vor ein paar Tagen. Die Insel selber gehört auch zum National Park von Masoala und es leben daher keine Menschen fest auf der Insel. Kurz nach unserer Ankunft gehen wir mit Paulen (Guide) auch schon auf einen ersten Rundgang. Wir finden einige kleinere und grössere Frösche, welche teilweise so gut an den Untergrund angepasst sind (farblich), dass man sie kaum sehen kann. In der Ferne hören wir auch immer wieder die Schreie von Lemuren und können diese auch ein bis zwei Mal weit weg erkennen.

Zurück im Camp wird uns auch schon bald das Mittagessen serviert, jetzt haben wir jedenfalls schon einen gesunden Hunger nach dieser Wanderung im Wald. Als wir gerade beim Essen sind, taucht ein einzelner Brauner Maki auf und stiehlt uns etwas Brot. Dies ging jetzt recht schnell, zu schnell für uns. Das Brot scheint ihm aber gut zu schmecken… Nach dem Essen haben wir noch etwas Zeit für uns und Alida döst ein wenig im Zelt und ich widme mich dem Tagebuch. Um 14:00 Uhr gehen wir noch einmal auf einen Rundgang durch den Wald, dieses Mal aber alles recht flach und daher gemütlich zu laufen. Wir sind nun auf der Suche nach den Blattschwanzgeckos welche es hier auf der Insel geben soll. Wir sind nicht lange unterwegs, da zeigt uns Paulen (Guide) schon das Erste. Wir sind erstaunt ab der stattlichen Grösse des Tieres und sind ganz fasziniert davon, wie gut sich die Tiere an einem Baum tarnen können. Die Farbe des Geckos passt sich dem Baumstamm an und von weit und nah muss man schon sehr genau hinschauen, um es erkennen zu können. Leider hat dieses Exemplar keinen Schwanz mehr da er diesen als Ablenkungsmanöver vor einem Fressfeind abgeworfen hat.

Wir gehen danach langsam weiter und drei Augenpaare halten nun konzentriert nach anderen Geckos Ausschau. Zuerst zeigt uns Paulen aber noch kleine gelbschwarze Fröschchen, welche sich unter einem Bambusbaum tummeln. Die auffällige Farbe der Frösche signalisiert, hey ich bin giftig, also lass mich in Ruhe. Als Fotomotiv müssen sie trotzdem herhalten.

Nun wieder weiter auf Blattschwanzgecko Suche. Jeder Baum wird intensiv von uns ab gescannt bis plötzlich Alida aufschreit. Sie ist selber etwas erschrocken als sie eines erblickt hat. Zudem erspäht sie etwa 3 Meter daneben noch ein zweites, hoch oben in einem Baum. Nach einem ausgiebigen Foto-Shooting beim ersten Gecko reissen wir uns los und gehen auf dem Rundgang weiter. Danach sehen wir lange keine Tiere mehr, schauen uns dafür am Ende der Bucht noch den Strand und die Sicht von dort aus an. Auf dem Rückweg zum Camp finden wir noch einmal ein weiteres Blattschwanzgecko. Gegen 16:00 Uhr sind wir dann zurück und relaxen zuerst etwas und uns wird ein Kaffee serviert. Von der Bootsfahrt vom Morgen sind wir noch ganz salzig und daher tut nun eine kalte Dusche gut.

Wir haben das Glück, heute noch einmal einen Sonnenuntergang geniessen zu können, denn der Tag war soweit recht schön und Regen blieb uns auch erspart. Im Anschluss gibt es noch das Abendessen wo wir wieder Mal äusserst gut gemeinte Portionen erhalten. Also abgemagert kehren wir sicherlich nicht nach Hause zurück. Gegen 20:00 Uhr schlüpfen wir dann ein letztes Mal auf dieser Reise in unsere Schlafsäcke und ins Zelt.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/3″][vc_empty_space height=“30px“][postgallery_grid id=“Madagaskar-2012-19″ data_source=“data-4″ null=““ slidesetid=“Madagaskar-2012-19″ columns=“1″ columnpadding=“column_padding“ masonry=“masonry“ align=“aligncenter“ imageeffect=“frame“ imgwidth=“255″ imgheight=“255″ lightbox=“yes“ zoomhover=“zoomhover“][vc_separator css=“.vc_custom_1452550804947{margin-bottom: 50px !important;}“][styledbox type=“general_shaded“ icon=“fa-link“ icon_color=“rgba(255,255,255,0.9)“ icon_position=“center“][vc_column_inner][vc_wp_links category=“274″ orderby=“rand“ options=“name“ limit=“-1″][/vc_column_inner][/styledbox][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_separator css=“.vc_custom_1452544686088{margin-bottom: 30px !important;}“][vc_basic_grid post_type=“ids“ element_width=“3″ item=“4743″ grid_id=“vc_gid:1453149818673-991477ff-a8d9-5″ include=“2495, 2498, 2501, 2503″][/vc_column][/vc_row]