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Über Sand und durch Wasser, über Stock und Stein, durch den Dschungel und Matsch bis zur körperlichen Erschöpfung

[/blockquote][vc_column_text]Es ist 06:30 Uhr und wir werden von unserem Guide Paulen geweckt. Die Nacht war trotz Camping angenehm, nur zum liegen etwas gar hart. :-) Wir essen gemütlich das Frühstück und gegen 07:30 Uhr brechen wir auf. Vor uns liegt eine Wanderung von zirka 7 Stunden und wir haben nicht so eine Ahnung, was uns genau erwarten wird. Zuerst geht es steil hinauf durch den Farankaraina Wald und wir erreichen eine breite „Piste“ auf welcher viel Fussverkehr herrscht. Hier kommen wir recht gut vorwärts und das Ganze ist auch einigermassen entspanntes Gehen. Wir verlassen die Piste wieder und erreichen eine kleine Bucht welche sehr hübsch aussieht. Es hat auch ein kleines Fischerdorf wo wir eine kleine Rast einlegen. Alida verteilt an die Kinder einige Kugelschreiber und danach rennen diese schreiend vor Freude weg. Im Dorf besorgen die Träger noch einige Lebensmittel, daher dauert die Pause auch etwas länger als geplant. Wir setzen unsere Reise fort und gelangen über schmale Feldwege/Pfade zu einer deutlich grösseren Bucht. Hier gehen wir nun dem Sandstrand entlang und irgendwie nagt das schon sehr an unserer Energie. Jeder Schritt muss halt fast zwei Mal gemacht werden.

Nun kommen wir nicht mehr weiter, denn vor uns haben wir nur noch Wasser, zu tief um einfach durchzugehen. Wir warten kurz, da werden wir aber auch schon in einer Piroge an das andere Ufer übergesetzt (Taxi-Dienst).

Weiter geht unsere Reise, immer alles dem Strand entlang welcher irgendwie nicht enden will. Plötzlich setzt ein Nieselregen ein der uns auf die Dauer doch recht durchnässt und aufweicht. Endlich erreichen wir das Ende vom Strand doch jetzt geht es erst richtig los. Über Stock und Stein führt uns der Weg welcher durch den Regen immer matschiger und rutschiger wird. Nach einer weiteren Stunde „Dschungelwanderung“ erreichen wir endlich unser Mittagscamp. Unsere Träger sind schon hier (wahrscheinlich schon seit einer Stude oder mehr) und haben einiges für das Mittagessen vorbereitet. Es gibt frischen Fisch mit Spaghetti und beides schmeckt trotz der Feldküche sehr gut. Wir haben jedenfalls in einigen Restaurants schon schlechter gegessen. Die Portionen sind aber wieder etwas zu gross für uns, so dass wir nicht alles aufessen können.

Nach dieser einstündigen Rast geht es über einen schmalen rutschigen Weg weiter durch den Wald und erreichen schliesslich einen weiteren Strand an dem wir entlang gehen. Nun setzt richtig starker Regen ein welcher uns bis auf die Unterhosen durchnässt. Zurück im Wald wird der Weg nun immer anspruchsvoller, alles ist sehr rutschig und wir müssen auch über grosse steinige Bachbette klettern. Wir sind kräftemässig schon recht ausgelaugt und sind nun geschätzte 30 km gewandert, da erreichen wir unser Nachtlager.

Ein kleines Fischerdorf direkt am Strand. Alle Kinder aus dem Dorf eilen herbei und wollen uns sehen. So „Vasaha“ kommen hier halt nicht jeden Tag vorbei! Die Gepäckträger beginnen schon mit dem Aufbau unseres Zeltes an und wir können uns am Strand etwas von den Strapazen erholen. Wir sehen den Einheimischen zu, wie sie Ihre Netze für den Fischfang auslegen. Die Knaben aus dem Dorf spielen hinter uns am Strand Fussball mit einem selbst gebastelten Ball und die Mädchen spielen so was wie Tücher-Legen miteinander. Dann dunkelt es ein und die letzten Netze werden reingeholt. Als es definitiv dunkel ist, sieht man aus dem Dorf gar keine Menschen mehr und alle haben sich in die kleinen Holzhäuschen zurück gezogen. Man sieht aber auch nirgends ein Licht von Lampen oder Feuer. Uns wird noch das Abendessen serviert, für mich gibt es Zebu-Rind mit Pommes Frites und für Alida Omelette anstelle von Fleisch. Das Essen schmeckt wieder sehr gut, aber wir fragen uns, wie der Koch nur die Pommes Frites so gut hin bekommen hat?! Zum Nachtisch gibt es noch karamellisierte Bananen.

Wir gehen an einem kleinen Bach die Zähne putzen und waschen uns ein wenig die Arme und Beine, ist zwar ein recht aussichtsloser Kampf mit all dem Sand. So sind wir schon früh im Zelt und schlafen nach einem sehr anstrengenden Wandertag schnell ein.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/3″][vc_empty_space height=“30px“][postgallery_grid id=“Madagaskar-2012-13″ data_source=“data-4″ null=““ slidesetid=“Madagaskar-2012-13″ columns=“1″ columnpadding=“column_padding“ masonry=“masonry“ align=“aligncenter“ imageeffect=“frame“ imgwidth=“255″ imgheight=“255″ lightbox=“yes“ zoomhover=“zoomhover“][vc_separator css=“.vc_custom_1452550804947{margin-bottom: 50px !important;}“][styledbox type=“general_shaded“ icon=“fa-link“ icon_color=“rgba(255,255,255,0.9)“ icon_position=“center“][vc_column_inner][vc_wp_links category=“268″ orderby=“rand“ options=“name“ limit=“-1″][/vc_column_inner][/styledbox][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_separator css=“.vc_custom_1452544686088{margin-bottom: 30px !important;}“][vc_basic_grid post_type=“ids“ element_width=“3″ item=“4743″ grid_id=“vc_gid:1453148280971-74d1f740-4dcb-4″ include=“2476, 2479, 2483, 2486″][/vc_column][/vc_row]