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Hautnahe Begegnungen mit den Indris, den seltenen Diadem-Sifakas und weiteren Lemuren Arten im Andasibe-Mantadia National Park
[/blockquote][vc_column_text]Schon um 05:15 Uhr reisst uns der Wecker aus dem Schlaf. Irgendwie kommen wir heute nicht so in die Gänge und torkeln noch etwas schlaftrunken zum Frühstück in das kleine Restaurant (Haupthaus). Wir können Omeletten bestellen und dazu gibt es auch ein recht feines Gipfeli mit Margarine und Himbeer-Konfitüre. So richtig Hunger haben wir beide aber nicht. Um 07:15 Uhr fahren wir zum Hauptoffice des Andasibe-Mantadia National Park. Unser Guide von gestern erwartet uns schon und nachdem alle Gebühren bezahlt sind (wir müssen nichts machen), starten wir mit der Wanderung in den Park. Als wir zu einer kleinen Brücke kommen, sichten wir auch schon die ersten Lemuren (Bambus Lemur). Da sie etwas weiter weg in einem Baum sitzen und sich gerade gemütlich am Putzen sind, hole ich das 300 mm Teleobjektiv hervor. Die drei anderen Touristen, die schon auf der Brücke stehen, schauen mich etwas verdutzt an. Wieso nur? :-)
Wir gehen dann weiter in den Wald und ein gutes Stück, ohne etwas zu sichten. Ab und zu ein kleines Vögelchen, welche aber gleich wieder im Dickicht verschwinden. In der Ferne hören wir aber nun ab und zu die Sirenenartige Gesänge der Indris. Hoffentlich werden wir diese auch noch sehen können. So laufen wir wieder weiter bis unser Guide etwas entdeckt. Es stellt sich als Bambus Lemur heraus, welcher hoch oben in einem Baum sitzt. Leider können wir ihn so nicht gut sehen denn viele Äste und Blätter verdecken uns die Sicht. Unser Guide sucht uns einen besseren Standpunkt und wir folgen ihm durch das Dickicht. Nun stehen wir da am steilen Hang und wirklich mehr sehen wir von hier auch nicht. Da passiert etwas Unerwartetes. Der Lemur springt geschmeidig durch die Äste, zum Schluss auf ein niedriges Farngewächs und fängt sogleich mit dem Fressen an. Das coole daran: Wir stehen nur zirka 5 Meter weiter weg und haben nun eine recht gute Sicht, was für ein Glück für uns. Der Guide meint auch, dass wir lucky Guys sind. :-)
In der Nähe hören wir wieder die Gesänge der Indris, Zeit um nun diese zu suchen. Lange müssen wir nicht durch das Dickicht laufen, da erspähen wir einen Indri (die grösste Lemuren Art) hoch oben in einem Baumwipfel. Dann noch einer, total haben wir nun vier Indris um uns verteilt. Wir suchen wieder eine möglichst gute Position wo wir eine „freie“ Sicht auf einen erhalten und können so einige Fotos machen. Das Licht im Wald ist natürlich dem Fotografen nicht sein Freund, aber wir versuchen das Beste aus der Situation heraus zu holen. Unvermittelt gehen nun auch die Gesänge um uns herum wieder los, ein toller Moment dies hautnah erleben zu können. Die Rufe der Indris kann man bis zu 8 km weit hören, so laut sind diese.
Als sich immer mehr andere Touristen um uns versammeln und uns sogar anrempeln, haben wir genug und gehen weiter. Zudem neigt sich unser Besuch in diesem National Park auch schon langsam dem Ende zu.
Glückspilze wie wir anscheinend sind, kriegen wir heute aber noch weitere Lemuren zu sehen. Wir treffen noch auf die sehr seltenen und wunderschönen Diademsifakas, die sich bei uns und sogar zum Erstaunen unseres Guides auf den Boden begeben. Zwei Sifakas spielen dort eine ganze Weile miteinander und wir können dies hautnah mitverfolgen. Dafür mussten wir aber einmal mehr mitten durch den Busch gehen, denn an dieser Stelle gibt es keine Wege. Nun ist unsere Zeit im Park aber definitiv um und wir müssen uns losreissen. Der Rückweg auf einen ordentlichen Weg erkämpfen wir uns wieder durch hüfttiefes Gestrüpp und Geäst. Diese Strapazen werden aber auch noch einmal mit Lemuren belohnt, direkt vor uns haben wir eine Gruppe von Braunen Makis. Insgesamt haben wir heute fünf verschiedene Lemuren Arten in 2,5 Stunden gesehen. Diese Ausbeute kann sich wohl sehen lassen. :-)
Glücklich und zufrieden kommen wir wieder zurück zum Office und verabschieden uns von unserem erstklassigen Guide. Man hat gemerkt, dass er an den Tieren genau so viel Freude hat wie wir und er sich nicht nur als Touristenführer sieht.
Unsere Fahrt geht nun weiter in Richtung Küste. Die Strecke ist äusserst kurvig und die Gegend hügelig/bergig. Vorhin waren wir noch im Regenwald, aber hier sind plötzlich kaum mehr Bäume. Es ist zwar grün, aber nur noch niedrige Vegetation herrscht vor. Etwas später biegen wir auf eine einfache Piste ein welche doch recht holprig ist. In Manambato können wir nicht mehr weiter mit dem Auto und verabschieden uns somit von unserem Fahrer Claude. Wir besteigen ein kleines Boot wo neben den beiden Crew-Mitgliedern nur noch ein Gast (eine junge Frau) sitzt. Wir sind nun auf dem bekannten Pangalanes Kanal unterwegs, welcher während der französischen Kolonialzeit gebaut wurde und mehrere natürliche Seen (Lagunen) miteinander verbindet. Nach einer zirka einstündigen Fahrt erreichen wir unser Ziel, das Hotel Palmarium.
Wir werden mit einem Welcome Drink begrüsst und beziehen unser Bungalow. Hier ist es äusserst nett, ein kleines Paradies. Nachdem wir uns etwas eingerichtet haben, gehen wir alleine in den Wald auf Erkundungstour. Lemuren können wir leider keine entdecken und erst recht keine Chamäleons. Nur wieder viele Insekten und Spinnen, wofür wir ja anscheinend die Spezialisten sind. Um 19:00 Uhr treffen wir uns mit der jungen Frau an der Bar um nachher zusammen zu Essen, da sie alleine reist. Sie ist Amerikanerin und heisst Lindsay. Wir verbringen einen gemütlichen Abend zusammen und plaudern über uns und die Welt. Das Essen war übrigens auch ganz lecker, wobei wir schon am Nachmittag angeben mussten, was wir Essen möchten (3-Gänge).[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/3″][vc_empty_space height=“30px“][postgallery_grid id=“Madagaskar-2012-09″ data_source=“data-4″ null=““ slidesetid=“Madagaskar-2012-09″ columns=“1″ columnpadding=“column_padding“ masonry=“masonry“ align=“aligncenter“ imageeffect=“frame“ imgwidth=“255″ imgheight=“255″ lightbox=“yes“ zoomhover=“zoomhover“][vc_separator css=“.vc_custom_1452550804947{margin-bottom: 50px !important;}“][styledbox type=“general_shaded“ icon=“fa-link“ icon_color=“rgba(255,255,255,0.9)“ icon_position=“center“][vc_column_inner][vc_wp_links category=“266″ orderby=“rand“ options=“name“ limit=“-1″][/vc_column_inner][/styledbox][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_separator css=“.vc_custom_1452544686088{margin-bottom: 30px !important;}“][vc_basic_grid post_type=“ids“ element_width=“3″ item=“4743″ grid_id=“vc_gid:1452691312689-a7b30a55-dca9-9″ include=“2432, 2459, 2469, 2474″][/vc_column][/vc_row]