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Im grünen Osten den Gesängen der Indris entgegen

[/blockquote][vc_column_text]Da es gestern so spät wurde, gönnt uns Claude (Fahrer) etwas mehr Schlaf. Um 09:30 Uhr fahren wir los und nach einem kurzen Stopp in einem Supermarkt geht die Fahrt weiter in Richtung Andasibe-Mantadia National Park. Die Strecke ist äusserst kurvig und es geht immer wieder auf und ab. Hier ist auch viel Schwerverkehr (LKW) unterwegs, da die Route 2 (RN 2) zum Hochseehafen von Toamasina (Tamatave) führt, wo praktisch der ganze Güter Import und Export von Madagaskar abgewickelt wird.

Neben den üblichen Reisfeldern welche im Moment grösstenteils trocken liegen, tauchen vor uns auch immer mehr Waldgebiete auf. Die Gegend ist nun trotz der Trockenzeit deutlich grüner als im südlichen Madagaskar. Bei einem kleinen Reptilien-Park (Exotic Reptile Park) machen wir unseren ersten Stopp und gehen auf einen 45 minütigen Rundgang. Die Reptilien werden alle in Käfigen (Vollieren) gehalten und können so nicht weg. Wir sehen sehr viele Chamäleon Arten, Geckos und einige Schmetterlinge. Der Besuch hier war in Ordnung, aber auch nicht mehr. Toll ist natürlich, dass man so einmal die Gelegenheit hat, ein Chamäleon auf der Hand zu halten und viele Arten sehen kann. Die meisten Touristen die in den Osten reisen, werden hier wohl einen Stopp machen. Das ganze fühlt sich dann schon sehr als Massenabfertigung an, was man auch am Guide (Art und Weise) gut bemerkt.

Nach zirka einstündiger Fahrt treffen wir um 14:15 Uhr in unserer heutigen Unterkunft Grace Lodge ein. Eine kleine Anlage etwas abgelegen von der Strasse. Wir beziehen ein kleines eigenes Häuschen, mit Bad und Toilette, welches soweit recht hübsch ist und all unsere Bedürfnisse erfüllt. Auf der Anlage sind viele verschiedene Pflanzen und Büsche angepflanzt und wir finden sogar ein Chamäleon. Wir haben ein wenig Zeit zum Entspannen und laufen auch noch etwas umher, können aber nichts „tierisches“ entdecken. Aus der Ferne können wir die lauten Rufe der Indris aus dem Andasibe-Mantadia National Park vernehmen. Um 18:00 Uhr, als es schon fast dunkel ist, fahren wir los um auf einen „Nightwalk“ zu gehen. Wir lernen unseren Guide für die morgige Wanderung im National Park kennen und gehen nun wieder entlang der Strasse – wie in Ranomafana, da man in der Nacht den National Park nicht betreten darf – auf der Suche nach Chamäleons, Lemuren und Co. Unser Guide erweist sich als guter Spotter, denn das erste kleine Chamäleon ist schnell gefunden. Es folgen noch ganz viele die wir teilweise aber nur von weitem sehen können, andere aber auch ganz nahe. Auch zwei Baumfrösche findet unser Guide, zudem kann er uns zwei kleine Lemuren im Lichtkegel der Taschenlampe etwas weiter entfernt zeigen. Ein Guide von einer anderen Touristengruppe findet sogar eine Schlange, welche sich gerade über die Strasse schlängelt.

Unser Guide meint, dass es eine sehr seltene Art ist. Selber sind wir natürlich nicht so erfolgreich beim erspähen von interessanten Tieren. Es scheint aber, dass wir Spezialisten für endemische Insektenarten sind. Wir finden zwei Stabheuschrecken, einige Nachtfalter, Käfer und Spinnen. Für die Sichtung der Stabheuschrecken erhalten wir sogar ein Lob von unserem Guide. Nach zirka 1,5 Stunden ist dieser „Nightwalk“ dann aber auch schon zu Ende, viel zu früh für unseren Geschmack. Wir könnten wohl noch Stunden hier am Strassenrand entlang gehen auf der Suche nach Chamäleons und Co.

Im Hotel zurück, gehen wir direkt im Haupthaus in das kleine Restaurant zum Abendessen. Es wird ein Menu serviert, wobei die Portionen für uns doch etwas zu gross sind. So müssen wir leider Reste zurück geben, was wir allgemein nicht gerne machen, insbesondere aber nicht in Ländern wie Madagaskar. Das Essen schmeckt recht gut, wobei es geschmacklich doch etwas gewöhnungsbedürftig (speziell) daher kommt. Bald darauf ist Feierabend bei uns. Die doch recht kurze letzte Nacht hat wohl etwas Spuren hinterlassen uns so schlafen wir gegen 22:30 Uhr ein.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/3″][vc_empty_space height=“30px“][postgallery_grid id=“Madagaskar-2012-08″ data_source=“data-4″ null=““ slidesetid=“Madagaskar-2012-08″ columns=“1″ columnpadding=“column_padding“ masonry=“masonry“ align=“aligncenter“ imageeffect=“frame“ imgwidth=“255″ imgheight=“255″ lightbox=“yes“ zoomhover=“zoomhover“][vc_separator css=“.vc_custom_1452550804947{margin-bottom: 50px !important;}“][styledbox type=“general_shaded“ icon=“fa-link“ icon_color=“rgba(255,255,255,0.9)“ icon_position=“center“][vc_column_inner][vc_wp_links category=“265″ orderby=“rand“ options=“name“ limit=“-1″][/vc_column_inner][/styledbox][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_separator css=“.vc_custom_1452544686088{margin-bottom: 30px !important;}“][vc_basic_grid post_type=“ids“ element_width=“3″ item=“4743″ grid_id=“vc_gid:1452686691600-6f066daf-19bd-1″ include=“2429, 2432, 2459, 2469″][/vc_column][/vc_row]