[vc_row parallax=“yes“][vc_column width=“2/3″][blockquote type=“blockquote_line“ width=“100%“]

Auf den Spuren der Kattas im Anja Community Reserve und Sonnenuntergang durch das Fenster von Isalo

[/blockquote][vc_column_text]Trotz viel Schlaf fühle ich mich noch nicht wirklich besser, beziehungsweise sogar etwas fiebrig, aber unsere Reise geht heute trotzdem weiter. Zudem hat unser Fiebermesser leider den Geist aufgegeben, so dass ich meine Körpertemperatur nicht überprüfen kann. Um 06:30 Uhr gehen wir zum Frühstück obwohl wir beide nicht wirklich Lust und Hunger haben. Der servierte Kaffee schmeckt uns nicht so, irgendwie viel zu stark und komischer Geschmack, wohl auch wegen dem verwendeten Wasser. Jedenfalls ziemlich würghhh…

Bevor wir weiter in Richtung Süden fahren, wollen wir noch schnell bei einer Apotheke vorbei gehen um einen neuen Fiebermesser und ein Grippemittel zu kaufen. Ein Fiebermesser ist aber nicht im Angebot, jedoch ein Grippepulver (Paracetamol) schon. Schnell lassen wir die Stadt hinter uns und fahren nun durch eine Gegend, welche landschaftlich zusehends immer karger und trockener wird. Auch die Temperatur steigt merklich an je höher die Sonne steigt. Schon nach kurzer Fahrzeit erreichen wir das Anja Community Reserve, welcher von den ansässigen Einheimischen eingerichtet wurde. Wir gehen mit einem Guide auf einen kleinen Rundgang und sind nicht lange unterwegs, da sehen wir auch schon zwei Kattas die gerade auf Futtersuche sind. Die Kattas kommen in dieser Gegend ursprünglich vor, im nördlichen Teil von Madagaskar sind sie aber nicht zu finden. Dies ist mit ein Grund, wieso wir in den Süden reisen wollten.

Wir laufen etwas weiter in einen kleinen Wald hinein und treffen sogleich auf eine muntere Katta Familie. Auf dem Rücken von zwei Weibchen klammern sich kleine Baby Kattas fest. Beide sind zirka ein Monat alt, natürlich ultra-süss und tollen ab und zu auch schon ganz flink durch die Äste. Wir verbringen eine ganze Weile bei dieser Familie bis unsere „Besuchszeit“ auch schon abgelaufen ist. Viel zu schnell ist die Zeit um, wir könnten den Kattas noch viel länger zuschauen. Der Besuch im Anja Community Reserve ist unserer Meinung nach sehr lohnenswert, jedenfalls wenn man gerne die Kattas von nahe sehen möchte.

Kaum zurück beim Parkplatz fahren wir auch schon wieder weiter in Richtung Isalo National Park. Ein gutes Stück liegt noch vor uns und mir geht es nach dieser kurzen Wanderung leider wieder etwas schlechter. Die nun hohen Aussentemperaturen sind für das Wohlbefinden auch nicht gerade förderlich, kann aber trotzdem hinten im Auto ein wenig schlafen. Bei einem kurzen Pinkelstopp kommt es bei mir dann auch noch oben flüssig raus, na immerhin fühle ich mich danach etwas besser.

Die Landschaft in diesem Teil von Madagaskar ist schon fast wüstenähnlich und erinnert uns irgendwie an Namibia. Auch leben hier deutlich weniger Menschen, die meisten Ansiedelungen säumen die Strasse auf welcher wir unterwegs sind. In Ranohira angekommen beziehen wir zuerst unser Zimmer im Hotel L’Orchidée de L’Isalo. Das Hotel befindet sich in der Stadt und das Zimmer ist soweit in Ordnung, eher rustikal und einfach gehalten, bietet aber alles was wir benötigen.

Gegen 17:00 Uhr fährt uns Donet etwas ausserhalb von Ranohira zu einem Viewpoint wo es einen speziellen Felsen mit einem grossen Loch hat (Fenêtre de l’Isalo), durch welches man den Sonnenuntergang bestaunen kann. Leider hat es hier doch etwas gar viele andere Touristen, ein richtiger Volksaufmarsch wo natürlich auch ein vollgestopfter Reise Car mit Japanern nicht fehlen darf. Alle haben sich nun vor die Öffnung gedrängt und wollen Fotos vom Sonnenuntergang machen. Mir wird es zu bunt hier und ich muss flüchten, obschon die Sonne gerade unter geht. Ich suche mir eine andere Stelle zum fotografieren, nicht ideal hier aber eigentlich dann doch nicht schlimm, denn der Sonnenuntergang ist gar nicht so spektakulär. Bei diesem Viewpoint gibt es anscheinend auch ein Sicherheitsproblem (Raubüberfälle), denn Donet hat uns gebeten, dass wir sobald die Sonne hinter dem Horizont verschwindet, sofort zum Auto zurückkehren. Wir gehorchen natürlich und bald darauf sind wir gesund wieder zurück im Hotel wo wir direkt in das Restaurant gehen.

Wir haben einen gesunden Hunger und kaum ausgegessen, fällt in der ganzen Stadt der Strom aus. Das Hotel/Restaurant hat aber einen Notstromdiesel so dass wir sitzen bleiben können. OK, etwas Kerzenschein würde uns auch reichen. Neben uns lässt sich ein junges, Schweizer Paar (Lehrer :-) auch zum Essen nieder und wir kommen schnell miteinander ins Gespräch. Wir erfahren, dass die Glücklichen ein halbes Jahr unterwegs sind und vor Madagaskar schon in Tansania und auf Sansibar waren. Wir plaudern den ganzen Abend mit den Beiden und geben ihnen noch Tipps zu Südafrika und Namibia mit auf den Weg. Der Abend vergeht wie im Flug und erst gegen 23:00 Uhr kommen wir heute in die Federn.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/3″][vc_empty_space height=“30px“][postgallery_grid id=“Madagaskar-2012-05″ data_source=“data-4″ null=““ slidesetid=“Madagaskar-2012-05″ columns=“1″ columnpadding=“column_padding“ masonry=“masonry“ align=“aligncenter“ imageeffect=“frame“ imgwidth=“255″ imgheight=“255″ lightbox=“yes“ zoomhover=“zoomhover“][vc_separator css=“.vc_custom_1452550804947{margin-bottom: 50px !important;}“][styledbox type=“general_shaded“ icon=“fa-link“ icon_color=“rgba(255,255,255,0.9)“ icon_position=“center“][vc_column_inner][vc_wp_links category=“262″ orderby=“rand“ options=“name“ limit=“-1″][/vc_column_inner][/styledbox][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_separator css=“.vc_custom_1452544686088{margin-bottom: 30px !important;}“][vc_basic_grid post_type=“ids“ element_width=“3″ item=“4743″ grid_id=“vc_gid:1452637795617-b49db1dc-f45d-3″ include=“2381, 2384, 2388, 2429″][/vc_column][/vc_row]