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Lange Anreise auf die Rote Insel im Indischen Ozean

[/blockquote][vc_column_text]Endlich ist es soweit. Schon lange haben wir uns auf diesen Tag gefreut an dem unsere diesjährige Reise starten wird. Wir haben uns entschieden, in diesem Jahr das Afrikanische Festland zu verlassen um etwas „anderes“ auszuprobieren. Die Insel Madagaskar soll es sein.

Da es für Madagaskar anscheinend nicht üblich ist das Land mit einem eigenen Wagen und als Selbstfahrer zu entdecken, haben wir gezwungenermassen eine geführte Tour gebucht. Das heisst, wir sind zwar mit einem Fahrer/Guide unterwegs, jedoch privat und somit ohne andere Reiseteilnehmer.

Um 07:00 Uhr klingelt unser Wecker, Zeit um die Anreise nach Madagaskar in Angriff zu nehmen. Mit der Bahn/Zug fahren wir zum Flughafen Zürich. Leider konnten wir in diesem Jahr das Check-In und die Gepäckaufgabe nicht schon vorgängig (Vorabend) bei der Bahn (SBB) machen wie im letzten Jahr. Unsere Fluggesellschaften (Air France und Air Madagaskar) unterstützen diesen Service anscheinend noch nicht.

So steigen wir am Sonntagmorgen vollbepackt in Thun in den Zug. Am Flughafen angekommen suchen wir zuerst den Schalter von Air France, finden jedoch nur noch einen Bag-Drop Schalter. Die Boarding Cards muss man sich nun selber am Automaten ausdrucken. Mich nervt solches Zeugs langsam aber sicher schon etwas, denn immer mehr muss man selber machen und günstiger wird es ja trotzdem nicht wirklich. Am Automaten erhalten wir zudem nur die Boarding Cards für den Air France Flug nach Paris. Das Ticket für den Air Madagaskar Flug kann der Automat auch noch nicht ausstellen, da diese Fluggesellschaft gemäss der Frau am Schalter noch nicht an dem System angeschlossen ist. Am Security Check haben wir für einmal gar keine Probleme, insbesondere mit der Fotoausrüstung.

Unser Flug startet mit leichter Verspätung, für unseren Anschlussflug sollte es aber gut reichen. In Paris (Charles de Gaulle, Roissy) angekommen, müssen wir uns zuerst einmal schlau machen, wo wir genau sind. Wir befinden uns auf dem Gate G und müssen nun weiter zum Terminal C. Ich bin gerade dabei mich zu orientieren, da wird Alida von einer alleine reisenden Frau angesprochen. Sie bittet uns, ihr zu helfen weil sie keine Ahnung hat, wohin sie für ihren Weiterflug gehen muss. Nachdem ich endlich eine einigermassen aussagekräftige Informationstafel gefunden habe, besteigen wir einen Shuttle-Bus der uns zu den gewünschten Terminals bringen sollte. Die Frau nehmen wir natürlich auch gleich mit und überlassen sie beim Terminal E/F wieder der grossen, weiten Welt. :-)

Auf unserem Terminal finden wir das Check-In von Air Madagaskar relativ schnell. Das ist dort, wo sich aktuell die längste Warteschlange gebildet hat und wir sind zuhinterst. Grrrr… Irgendwie geht es gar nicht vorwärts, da taucht aber eine Frau bei uns auf und fragt, ob wir Gepäck zum Aufgeben dabei haben. Wir verneinen, den wir benötigen ja nur noch die Boarding Cards für diesen Flug. So können wir mit der Frau nach vorne zu einem Schalter gehen und uns wurde fix und zuvorkommend geholfen. Schwein gehabt…
Frühzeitig sind wir so auf dem Gate und schon bald im Flugzeug. Wir bemerken aber erst jetzt, dass wir ja gar keine Plätze nebeneinander bekommen haben. In Frankreich muss man das anscheinend extra erwähnen, auch wenn man zu zweit am Schalter steht!? Im Flieger können wir aber zwei ältere, englische Damen mit etwas Geduld davon überzeugen, dass einfach zwei von uns den Platz tauschen müssen und danach alle glücklich sind. :-)

Der Flug verläuft soweit angenehm (den Umständen entsprechend) und wir können auch ein wenig schlafen, obschon uns ein schreiendes Kleinkind immer wieder aus dem Schlaf reisst. Auch die Ohrenstöpsel helfen da nicht viel, denn die Ausdauer und Lautstärke des Kindes ist schon beachtlich.

Um etwas 05:30 Uhr landen wir in Antananarivo. Da wir noch kein Visum haben, müssen wir natürlich bei der längsten Warteschlange hinten anstehen. Nach zirka 45 Minuten sind wir dann auch mal an der Reihe und das Touristen-Visa für 30 Tage wird uns gratis ausgestellt. Ab 2013 wird dieses voraussichtlich wieder kosten. Zu unserer Freude drehen auch unsere Koffern auf dem Rollband gemütlich ihre Runden. Beim Ausgang will ein Zöllner noch einen Blick in einen Koffer von uns werfen, die Kleider sind aber anscheinend nicht so interessant.

Wir werden freundlich von einer Mitarbeiterin von unserem Tour Operator (Le Voyageur) in Empfang genommen und beziehen am Geldautomaten das Maximum von 400‘000 Ariary. Anschliessend werden wir in ein nettes Hotel gebracht wo wir ein feines Frühstück essen und uns etwas von den Reisestrapazen erholen können.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/3″][vc_empty_space height=“30px“][postgallery_grid id=“Madagaskar-2012-01″ data_source=“data-1″ attached_id=“2520″ null=““ columns=“1″ columnpadding=“column_padding“ masonry=“masonry“ align=“aligncenter“ imageeffect=“frame“ imgwidth=“255″ imgheight=“255″ lightbox=“yes“ zoomhover=“zoomhover“][vc_separator css=“.vc_custom_1452550804947{margin-bottom: 50px !important;}“][styledbox type=“general_shaded“ icon=“fa-link“ icon_color=“rgba(255,255,255,0.9)“ icon_position=“center“][vc_column_inner][vc_wp_links category=“258″ orderby=“rand“ options=“name“ limit=“-1″][/vc_column_inner][/styledbox][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_separator css=“.vc_custom_1452544686088{margin-bottom: 30px !important;}“][vc_basic_grid post_type=“ids“ element_width=“3″ item=“4743″ grid_id=“vc_gid:1452633905515-c8f4d69e-7efd-7″ include=“2356, 2371, 2375, 2378″][/vc_column][/vc_row]